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COLUMN

Vor- und Nachteile eines neuen Bungalows: So wählen Sie im Vergleich zum Zweifamilienhaus

Der Beitrag erläutert, warum neue eingeschossige Häuser beliebt sind, und vergleicht sie mit zweigeschossigen Häusern hinsichtlich Barrierefreiheit, Haushaltswegen und Langlebigkeit. Zudem werden Kosten, Tageslicht und Privatsphäre als wichtige Punkte erklärt.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Bei einem Einfamilienhaus denken viele Menschen zunächst an ein zweigeschossiges Haus. In den letzten Jahren entscheiden sich jedoch immer mehr Bauherren für einen neu gebauten Bungalow, weil sie ein einfacheres Leben anstreben. In diesem Artikel ordnen wir die Gründe für die wachsende Aufmerksamkeit für den Neubau eines eingeschossigen Hauses, die Unterschiede zum zweigeschossigen Haus und die Punkte ein, auf die beim Bau zu achten ist.

Warum steht der "Neubau eines eingeschossigen Hauses" gerade jetzt im Fokus?

Die wichtigsten Gründe für die Wahl eines neu gebauten eingeschossigen Hauses sind die leichte Barrierefreiheit, die effizienten Wege im Haushalt und die hohe Widerstandsfähigkeit. Als langfristige Wohnentscheidung mit Blick auf spätere Pflegeumbauten ist diese Form sehr sinnvoll.

Gut für Barrierefreiheit geeignet

Da es schwierig ist, ein zweigeschossiges Haus später in ein eingeschossiges umzuwandeln, erleichtert die Entscheidung für ein eingeschossiges Haus von Anfang an künftige Pflegeumbauten. In einer alternden Gesellschaft erhält dieses Wohnkonzept aus der Perspektive eines dauerhaft bewohnbaren Zuhauses zunehmend Aufmerksamkeit.

Effiziente Wege im Haushalt

Da sich alle Wohnbereiche auf einer Ebene befinden, lässt sich ein Grundriss leichter umsetzen, der die Wege für Wäsche, Reinigung und Kochen auf ein Minimum verkürzt.

Hohe Widerstandsfähigkeit

Ein eingeschossiges Haus ist konstruktiv stabil, und weil es leichter ist, fällt die Erschütterung bei einem Erdbeben geringer aus, sodass Schäden begrenzt werden können. Da es keine oberen Geschosse gibt, ist auch die Belastung für das gesamte Gebäude geringer.

Worin unterscheiden sich zweigeschossige und eingeschossige Häuser? Vier Vergleichspunkte

Keine Treppen mehr

Wenn das Treppensteigen entfällt, entstehen gleichzeitig zwei Vorteile: Zeitersparnis im Alltag und eine bessere Barrierefreiheit.

Einfache Instandhaltung

Da ein eingeschossiges Haus nur aus dem Erdgeschoss besteht, ist für die Wartung von Außenwänden und Dach in vielen Fällen kein Gerüst erforderlich, wodurch sich die Unterhaltskosten senken lassen.

Die Baukosten sind bei eingeschossigen Häusern oft höher

Überraschenderweise kann der Bau eines eingeschossigen Hauses teurer sein als der eines zweigeschossigen Hauses. Das liegt daran, dass Grundstücksfläche, Fundamentarbeiten und Dachfläche jeweils größer ausfallen als bei einem zweigeschossigen Haus.

Es wird mehr Grundstücksfläche benötigt

Wenn dieselbe Wohnfläche gesichert werden soll, benötigt ein eingeschossiges Haus mehr Grundstücksfläche als ein zweigeschossiges Haus. Wichtig ist, das Gleichgewicht mit den Kosten für den Grundstückserwerb zu prüfen.

Worauf ist beim Neubau eines eingeschossigen Hauses zu achten?

Grundrissplanung mit gesicherter Privatsphäre

Da sich alle Wohnräume auf derselben Ebene befinden, ist die Wahrung der Privatsphäre innerhalb der Familie eine Herausforderung. Sinnvoll ist eine Wegeplanung, bei der das Wohnzimmer in der Mitte liegt und die einzelnen Zimmer auf beide Seiten verteilt werden.

Wärmedämmung ist unverzichtbar

Da Dach und Wohnraum nahe beieinander liegen, kann der Wohnbereich ohne geeignete Wärmedämmung im Sommer heiß und im Winter kalt werden. Es ist ratsam, den Einsatz von Dämmstoffen und wärmedämmenden Beschichtungen für das Dach zu prüfen.

Tageslicht und Luftzirkulation gezielt planen

Wenn das Haus von zweigeschossigen Gebäuden umgeben ist, kann es leicht an Sonneneinstrahlung und Tageslicht fehlen. Mit einem Innenhof oder mehreren gegenüberliegenden Fenstern in jedem Zimmer lassen sich Luftzirkulation und Belichtung sicherstellen.

Wenn Sie den Wohnkomfort weiter verbessern möchten, ist es auch hilfreich, die Kosten für nachträgliche Ausstattung und Renovierungen mit zu prüfen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F1. Was ist teurer im Bau, ein eingeschossiges oder ein zweigeschossiges Haus?

Im Allgemeinen ist ein eingeschossiges Haus tendenziell teurer. Das liegt daran, dass Grundstücksfläche, Umfang der Fundamentarbeiten und Dachfläche jeweils größer ausfallen. Bei gleichem Budget lassen sich die Kosten senken, indem die Wohnfläche begrenzt und die Bauweise einfach gehalten wird.

F2. Wie groß sollte ein Grundstück für ein eingeschossiges Haus sein?

Damit eine vierköpfige Familie komfortabel wohnen kann, gilt bei einer Bebauungsquote von 50 % eine Grundstücksgröße von mindestens etwa 30 bis 35 Tsubo als Richtwert. In Gebieten mit niedriger Bebauungsquote können auch mehr als 50 Tsubo erforderlich sein.

F3. Sind eingeschossige Häuser erdbebensicher?

Da der Schwerpunkt niedrig und die Struktur stabil ist, gelten sie als widerstandsfähiger gegen Erdbebenerschütterungen als zweigeschossige Häuser. Dennoch sind auch der Zustand des Baugrunds und die Ausführungsqualität wichtige Faktoren.

F4. Welche Vorteile hat ein eingeschossiges Haus im Hinblick auf das Wohnen im Alter?

Da keine Treppen vorhanden sind, ist das Sturzrisiko geringer, und Pflegeumbauten sind leichter umzusetzen als in einem zweigeschossigen Haus. Zudem sind die Wege im gesamten Haus kürzer, was die körperliche Belastung reduziert.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte