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COLUMN

Mietbare Tagungsräume als Satellitenbüros im Zeitalter der Telearbeit | Verteiltes Arbeiten gegen die „drei C"

Wie sich gemietete Tagungsräume als Satellitenbüros nutzen lassen: Menschenansammlungen vermeiden, Kosten senken und Hygiene sichern. Ein Überblick, wie Telearbeit die Büroformen verändert.

Etwa 1 Min. Lesezeit

Im klassischen Modell, in dem alle Mitarbeitenden in einem Büro zusammenkommen, lässt sich das Infektionsrisiko nur schwer beherrschen. Als neue Form der Büronutzung verbreitet sich, gemietete Tagungsräume als Satellitenbüros einzusetzen.

Was bedeutet es, einen Tagungsraum als Büro zu nutzen?

„Satellitenbüro-Nutzung" eines Tagungsraums bedeutet, eigentlich für Meetings oder Seminare gedachte Räume als verteilte Arbeitsorte für Mitarbeitende zur Verfügung zu stellen. Sie fungieren als eigenständiger Standort neben dem Hauptbüro und verhindern Menschenansammlungen.

Die „drei C" vermeiden und Kosten senken

Ein komplett neues Büro einzurichten kostet zu viel Zeit und Geld. Mit gemieteten Tagungsräumen lässt sich dagegen eine Anordnung umsetzen, bei der ein Dreierschreibtisch nur von einer Person genutzt und vorn wie hinten ausreichend Abstand gehalten wird, um Social Distancing zu sichern. Für kleine Teams ist auch das Aufteilen auf mehrere kleine Räume sinnvoll und vermeidet unnötige Kosten.

Verlässliches und sicheres Hygienemanagement

Betreiber von Tagungsräumen reinigen die Räume, stellen Desinfektionsmittel bereit, desinfizieren regelmäßig, lüften und entkeimen das Inventar, damit Nutzende die Räume mit gutem Gefühl betreten können.

Vorteil für Vermieter und Mieter

Für Unternehmen, die ein verteiltes Büro suchen, ist das eine Antwort auf die „drei C". Für Tagungsraumbetreiber, die unter Veranstaltungsabsagen leiden, wird es zu einer neuen Ertragssäule. Eine echte Win-win-Beziehung.

Wie verändert Telearbeit das Büro?

Der Umgang mit Infektionsrisiken verändert die Bedeutung des Büros grundlegend. Unternehmen, die ihre Büros verteilen und das Know-how für Telearbeit aufbauen, stärken zugleich ihre Widerstandsfähigkeit gegen künftige Gesundheitsrisiken.

  • Eine Hauptzentrale plus mehrere Satellitenbüros für verteiltes Arbeiten
  • Flexible Arbeitsformen aus gestaffelten Zeiten und Homeoffice
  • Geringere Anfangsinvestitionen durch Tagungsräume und Coworking-Spaces

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Wie hoch sind die Kosten für die Büronutzung eines Tagungsraums?

Die Preise hängen von Größe und Dauer ab, sind aber deutlich niedriger als die Miete eines neuen Büros. Da auch eine stundenweise Nutzung möglich ist, zahlt man nur für das, was man wirklich braucht.

F. Wie steht es um die Hygiene bei der Nutzung als Satellitenbüro?

Viele Betreiber führen Desinfektion, Reinigung und Lüftung konsequent durch. In Kombination mit eigenen Kontrollen vor und nach der Nutzung sowie der Desinfektion des eigenen Equipments wird es noch sicherer.

F. Macht Telearbeit Büros überflüssig?

Eine vollständige Abschaffung ist schwierig, doch Verkleinerung, Umzug oder Umstellung auf Satellitenbüros senken die Mietkosten spürbar. Wählen Sie das Format, das am besten zu Größe und Aufgaben Ihres Teams passt.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er verfügt über elf japanische Berufsqualifikationen: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte