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IH-Kochfeld oder Gasherd: Was ist die bessere Wahl? Ein Vergleich von Bedienkomfort, Kosten und Sicherheit

Dieser Leitfaden vergleicht IH-Kochfelder und Gasherde aus drei Blickwinkeln: Bedienkomfort, Energiekosten und Sicherheit. Er zeigt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Beim Umzug in eine neue Wohnung sind die Ausstattungsmerkmale des Zimmers oft ein wichtiger Entscheidungspunkt. Besonders relevant ist dabei der Küchenherd, der zu den unverzichtbaren Einrichtungen gehört. Zu den typischen Arten von Küchenherden zählen IH-Kochfelder und Gasherde. Da sie mit unterschiedlichen Energiequellen arbeiten, unterscheiden sich auch ihre Eigenschaften. Wir erläutern die Unterschiede zwischen beiden aus der Perspektive der tatsächlichen Nutzung.

Was macht ein IH-Kochfeld attraktiv? Sicherheit, Heizleistung und Bedienkomfort im Überblick

Ein IH-Kochfeld ist ein System, das den Boden eines Metalltopfs mithilfe magnetischer Kraft erhitzt. Als es vor mehr als zehn Jahren aufkam, wurden vereinzelt Bedenken wegen elektromagnetischer Wellen geäußert. Heute gibt es jedoch internationale Leitlinien, sodass dies nicht mehr als Problem betrachtet wird. Da die Wärme vom Topfboden übertragen wird, werden sowohl der Topf selbst als auch die Kochfläche recht heiß.

Die wichtigsten Vorteile sind die folgenden.

  • Die Raumtemperatur steigt weniger stark an: Auch im Sommer lässt sich angenehm kochen
  • Die Oberfläche ist flach und leicht zu reinigen
  • Da keine offene Flamme verwendet wird, ist die Nutzung auch mit Kindern sicherer
  • Die Heizstufe lässt sich einfach per Knopfdruck einstellen

Zu beachten ist, dass Töpfe und Pfannen für IH geeignet sein müssen. Viele Produkte sind heute zwar kompatibel, doch Tontöpfe oder designorientierte Markenprodukte sind teilweise nicht geeignet. Daher ist eine vorherige Prüfung sinnvoll.

Welche Variante ist bei Energie- und laufenden Kosten günstiger?

Vergleicht man die laufenden Kosten rein rechnerisch, ist Stadtgas pro Nutzung oft etwas günstiger. Allerdings bietet IH eine hohe Wärmeeffizienz und verkürzt die Kochzeit, sodass der tatsächliche Kostenunterschied in der Praxis kaum ins Gewicht fällt. Wer vollständig auf Strom setzt, profitiert außerdem davon, dass die Grundgebühr für Gas entfällt.

Ein Nachteil ist jedoch, dass das Gerät bei einem Stromausfall nicht genutzt werden kann. Bei Naturkatastrophen ist die Wahrscheinlichkeit eines Stromausfalls hoch, daher ist es sinnvoll, zusätzlich einen tragbaren Gaskocher bereitzuhalten.

Auch ein Tisch-IH ist als Zusatzgerät praktisch

Neben einem eingebauten IH empfiehlt sich auch die Nutzung eines Tisch-IH (für unter 10.000 Yen). Da derselbe IH-geeignete Topf verwendet werden kann, wird keine separate Heizplatte mehr benötigt, was Platz spart. Besonders gut passt es zu Töpfen mit abnehmbarem Griff.

Welche Punkte sollten Sie beim Vergleich von Gasherd und IH prüfen?

VergleichspunktIHGasherd
GerätepreisEher hochEher niedrig
SicherheitHoch (keine Flamme)Normal
ReinigungsaufwandFlach und unkompliziertPflege der Topfträger erforderlich
Bei StromausfallNicht nutzbarNutzbar
Komfort im SommerHochEher gering

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Womit lassen sich Strom- oder Gaskosten eher sparen: mit IH oder mit einem Gasherd?

Da IH eine hohe Wärmeeffizienz bietet und die Kochzeit verkürzt, sind die tatsächlichen Energiekosten nahezu gleich. Bei einer vollständigen Elektrifizierung sparen Sie zusätzlich die Grundgebühr für Gas.

Muss ich beim Wechsel zu IH alle Töpfe austauschen?

Nicht IH-geeignete Töpfe, etwa aus Aluminium, Kupfer oder Ton, können nicht verwendet werden. Sets von Marken wie T-fal sind meist IH-kompatibel. Prüfen Sie daher zuerst Ihre vorhandenen Töpfe und entscheiden Sie dann.

Was ist in Mietwohnungen häufiger: Gasherd oder IH?

In älteren Mietobjekten sind Gasherde häufiger, während in Neubauten und renovierten Objekten der Anteil von IH zunimmt. In vollelektrischen Wohnanlagen ist IH die einzige Option.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte