Beim Umzug in eine neue Wohnung sind die Ausstattungsmerkmale des Zimmers oft ein wichtiger Entscheidungspunkt. Besonders relevant ist dabei der Küchenherd, der zu den unverzichtbaren Einrichtungen gehört. Zu den typischen Arten von Küchenherden zählen IH-Kochfelder und Gasherde. Da sie mit unterschiedlichen Energiequellen arbeiten, unterscheiden sich auch ihre Eigenschaften. Wir erläutern die Unterschiede zwischen beiden aus der Perspektive der tatsächlichen Nutzung.
Was macht ein IH-Kochfeld attraktiv? Sicherheit, Heizleistung und Bedienkomfort im Überblick
Ein IH-Kochfeld ist ein System, das den Boden eines Metalltopfs mithilfe magnetischer Kraft erhitzt. Als es vor mehr als zehn Jahren aufkam, wurden vereinzelt Bedenken wegen elektromagnetischer Wellen geäußert. Heute gibt es jedoch internationale Leitlinien, sodass dies nicht mehr als Problem betrachtet wird. Da die Wärme vom Topfboden übertragen wird, werden sowohl der Topf selbst als auch die Kochfläche recht heiß.
Die wichtigsten Vorteile sind die folgenden.
- Die Raumtemperatur steigt weniger stark an: Auch im Sommer lässt sich angenehm kochen
- Die Oberfläche ist flach und leicht zu reinigen
- Da keine offene Flamme verwendet wird, ist die Nutzung auch mit Kindern sicherer
- Die Heizstufe lässt sich einfach per Knopfdruck einstellen
Zu beachten ist, dass Töpfe und Pfannen für IH geeignet sein müssen. Viele Produkte sind heute zwar kompatibel, doch Tontöpfe oder designorientierte Markenprodukte sind teilweise nicht geeignet. Daher ist eine vorherige Prüfung sinnvoll.
Welche Variante ist bei Energie- und laufenden Kosten günstiger?
Vergleicht man die laufenden Kosten rein rechnerisch, ist Stadtgas pro Nutzung oft etwas günstiger. Allerdings bietet IH eine hohe Wärmeeffizienz und verkürzt die Kochzeit, sodass der tatsächliche Kostenunterschied in der Praxis kaum ins Gewicht fällt. Wer vollständig auf Strom setzt, profitiert außerdem davon, dass die Grundgebühr für Gas entfällt.
Ein Nachteil ist jedoch, dass das Gerät bei einem Stromausfall nicht genutzt werden kann. Bei Naturkatastrophen ist die Wahrscheinlichkeit eines Stromausfalls hoch, daher ist es sinnvoll, zusätzlich einen tragbaren Gaskocher bereitzuhalten.
Auch ein Tisch-IH ist als Zusatzgerät praktisch
Neben einem eingebauten IH empfiehlt sich auch die Nutzung eines Tisch-IH (für unter 10.000 Yen). Da derselbe IH-geeignete Topf verwendet werden kann, wird keine separate Heizplatte mehr benötigt, was Platz spart. Besonders gut passt es zu Töpfen mit abnehmbarem Griff.
Welche Punkte sollten Sie beim Vergleich von Gasherd und IH prüfen?
| Vergleichspunkt | IH | Gasherd |
| Gerätepreis | Eher hoch | Eher niedrig |
| Sicherheit | Hoch (keine Flamme) | Normal |
| Reinigungsaufwand | Flach und unkompliziert | Pflege der Topfträger erforderlich |
| Bei Stromausfall | Nicht nutzbar | Nutzbar |
| Komfort im Sommer | Hoch | Eher gering |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Womit lassen sich Strom- oder Gaskosten eher sparen: mit IH oder mit einem Gasherd?
Da IH eine hohe Wärmeeffizienz bietet und die Kochzeit verkürzt, sind die tatsächlichen Energiekosten nahezu gleich. Bei einer vollständigen Elektrifizierung sparen Sie zusätzlich die Grundgebühr für Gas.
Muss ich beim Wechsel zu IH alle Töpfe austauschen?
Nicht IH-geeignete Töpfe, etwa aus Aluminium, Kupfer oder Ton, können nicht verwendet werden. Sets von Marken wie T-fal sind meist IH-kompatibel. Prüfen Sie daher zuerst Ihre vorhandenen Töpfe und entscheiden Sie dann.
Was ist in Mietwohnungen häufiger: Gasherd oder IH?
In älteren Mietobjekten sind Gasherde häufiger, während in Neubauten und renovierten Objekten der Anteil von IH zunimmt. In vollelektrischen Wohnanlagen ist IH die einzige Option.