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COLUMN

Was sind Bodenfliesen zum Verlegen? Vorteile, Nachteile und DIY-Methoden für die Bodensanierung

Erläutert die Eigenschaften, Vor- und Nachteile sowie DIY-Verlegemethoden von Bodenfliesen. Bietet eine Orientierung bei der Auswahl von Bodenbelägen, die sich auch für die Renovierung von Mietobjekten eignen.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Floor Tiles sind Bodenbeläge aus Vinyl, die sich durch ein ansprechendes Design und eine einfache Verarbeitung auszeichnen. Da sich damit der Eindruck eines Bodens bei Renovierungen oder DIY-Projekten unkompliziert verändern lässt, werden sie nicht nur in Wohnhäusern, sondern auch zur Aufwertung von Mietobjekten eingesetzt. In diesem Artikel erläutern wir die Eigenschaften, Vor- und Nachteile sowie die DIY-Verlegung von Floor Tiles.

Was für ein Bodenbelag sind Floor Tiles?

Floor Tiles sind fliesenförmige Bodenbeläge aus Polyvinylchlorid (PVC). Charakteristisch ist ihre realistische Holz- oder Steinoptik, weshalb sie von Wohnräumen bis hin zu Ladenflächen breit eingesetzt werden.

Grundlegende Eigenschaften von Floor Tiles

Obwohl sie aus Vinyl bestehen, überzeugen sie mit einem realistischen Design, das selbst feine Strukturen und Unebenheiten nachbildet. Die Verlegung ist einfach, da die Elemente nur ausgelegt und verklebt werden, weshalb sie sich auch für DIY-Renovierungen eignen. Da sie auch für Straßenschuhe geeignet sind, kommen sie zudem in Geschäften zum Einsatz.

Unterschiede zu Holzböden

Holzböden überzeugen durch die natürliche Anmutung des Materials, haben aber den Nachteil höherer Verlegekosten und einer geringeren Wasserbeständigkeit. Floor Tiles sind wasserfest und kostengünstiger, weshalb sie sich gut für Renovierungen in Nassbereichen und in Mietobjekten eignen.

Unterschiede zu Cushion Floor

Cushion Floor ist ein bahnenförmiger Vinylboden, der sich durch wenige Fugen und eine hohe Eignung für Nassbereiche auszeichnet. Floor Tiles bieten dagegen eine präzisere Gestaltung und eine höhere Strapazierfähigkeit.

Welche Vorteile bieten Floor Tiles?

Floor Tiles werden vor allem wegen ihres ausgewogenen Verhältnisses von Design, Haltbarkeit und einfacher Verarbeitung gewählt.

Große Auswahl an Designs

Es gibt sehr viele Varianten, etwa in Holzoptik, Marmoroptik oder im Terrakotta-Stil. Da sie passend zum Einrichtungsstil gewählt werden können, lässt sich die Atmosphäre eines Raums gezielt verändern.

Hohe Haltbarkeit und Wasserbeständigkeit

Da sie aus Vinyl bestehen, sind sie wasserfest und können auch in Küchen, Waschräumen und anderen Nassbereichen eingesetzt werden. Zudem sind sie vergleichsweise kratzfest und daher auch für Haushalte mit Haustieren geeignet.

DIY-Verlegung ist möglich

Die Verlegung ist unkompliziert und erfordert lediglich das Aufbringen von Klebstoff, spezielle Werkzeuge sind nicht notwendig. Auch ein teilweiser Austausch ist leicht möglich, sodass nur verschmutzte oder beschädigte Stellen ersetzt werden müssen.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Im Vergleich zu Holzböden sind sowohl Material- als auch Verlegekosten günstiger. Für einen Raum mit 6 Tatami beträgt der Materialpreis als Richtwert etwa 20.000 bis 40.000 Yen, bei Ausführung durch einen Fachbetrieb etwa 50.000 bis 80.000 Yen.

Welche Nachteile und Hinweise gibt es bei Floor Tiles?

Floor Tiles bieten viele Vorteile, sollten aber erst nach einem klaren Verständnis der folgenden Nachteile ausgewählt werden.

Im Winter fühlen sie sich schnell kalt an

Da Vinyl eine hohe Wärmeleitfähigkeit hat, können sich die Böden im Winter unter den Füßen kalt anfühlen. Teppiche oder Hausschuhe sind sinnvolle Gegenmaßnahmen.

Sie reichen nicht an die Anmutung natürlicher Materialien heran

Dank moderner Designtechnik wirken sie zwar zunehmend realistisch, können aber weder die Wärme von Massivholz noch den Reiz natürlicher Alterung vollständig nachbilden.

Spuren schwerer Möbel bleiben eher zurück

Wenn schwere Möbel über längere Zeit darauf stehen, können Druckstellen zurückbleiben. Maßnahmen wie Filzgleiter unter den Möbelfüßen sind hier wirksam.

Wie verlegt man Floor Tiles im DIY-Verfahren?

Die DIY-Verlegung von Floor Tiles ist auch für Einsteiger machbar. Nachfolgend stellen wir die grundlegenden Schritte vor.

Vorbereitung: Boden reinigen und ausmessen

Entfernen Sie Schmutz und Staub von der Verlegefläche und messen Sie die Raumfläche exakt aus. Floor Tiles sollten mit etwa 10 % Reserve gekauft werden.

Eine Referenzlinie ziehen

Ziehen Sie von der Raummitte aus eine Referenzlinie und verlegen Sie von dort aus zu beiden Seiten. Achten Sie darauf, dass die Zuschnitte an den Rändern möglichst gleichmäßig ausfallen.

Klebstoff auftragen und verlegen

Tragen Sie den Klebstoff auf den Boden auf und verlegen Sie die Floor Tiles entlang der Referenzlinie. Die Tiles sollten ohne Fugen dicht aneinanderliegen.

Ränder zuschneiden

Die Tiles an den Wänden werden mit einem Cutter passend zugeschnitten. Wenn Sie dabei ein Lineal verwenden und exakt schneiden, entsteht ein sauberes Ergebnis.

Warum sind Floor Tiles für die Renovierung von Mietobjekten besonders geeignet?

Floor Tiles eignen sich auch sehr gut zur Aufwertung von Mietobjekten. Mit vergleichsweise geringem Kostenaufwand lässt sich der Eindruck einer Immobilie deutlich verbessern.

Höhere Belegungsquote bei niedrigen Kosten

Schon die Erneuerung eines alten Bodens mit Floor Tiles kann den Eindruck einer Immobilie deutlich verbessern. Auch die Wirkung von Objektfotos wird besser, was zu einer höheren Belegungsquote beitragen kann.

Einfache Wiederherstellung des Ursprungszustands

Sie können auf dem vorhandenen Boden verlegt werden und lassen sich vergleichsweise leicht wieder entfernen. Das ist ein Vorteil, wenn nach dem Auszug eines Mieters die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands erforderlich ist.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Wie lange ist die Lebensdauer von Floor Tiles?

Im Allgemeinen liegt sie bei etwa 10 bis 15 Jahren. Je nach Nutzungsumgebung und Pflegezustand kann sie variieren.

F. Ist eine DIY-Verlegung von Floor Tiles auch in Mietobjekten möglich?

Ja, sofern die Zustimmung des Eigentümers vorliegt. Unter Berücksichtigung der Pflicht zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands gibt es auch lose verlegbare Produkte, die den vorhandenen Boden nicht beschädigen.

F. Wie reinigt man Floor Tiles?

Für die tägliche Reinigung reichen Staubsauger oder Wischmopp aus. Bei stärkeren Verschmutzungen wischen Sie mit einem neutralen Reinigungsmittel nach und schließen mit klarem Wasser ab.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte