Viele Familien lassen Geschwister sich ein Kinderzimmer teilen. Mit zunehmendem Alter wächst jedoch oft der Wunsch nach einem eigenen Rückzugsort. In diesem Beitrag erläutern wir, warum es sinnvoll sein kann, ein Kinderzimmer zu unterteilen, worauf dabei zu achten ist und welche praktischen Beispiele sich bewährt haben.
Warum ist es sinnvoll, das Kinderzimmer zu teilen?
Auch Kinder brauchen einen Raum, in dem sie einmal für sich sein können
Spätestens ab dem Grundschulalter steigt bei vielen Kindern das Bedürfnis, sich zum Lernen zu konzentrieren und Zeit für sich allein zu haben.Wenn ein persönlicher Bereich gesichert ist, können Kinder den Alltag oft ruhiger und mit mehr Sicherheit erleben.
Mit Raumteilern lässt sich ein einzelner Raum unkompliziert in private Bereiche aufteilen
Auch wenn nicht genügend Zimmer vorhanden sind,kann mit Raumteilern vergleichsweise kostengünstig ein privater Bereich geschaffen werdenAttraktiv ist außerdem, dass sich die Anordnung im Unterschied zu einer festen Wand flexibel verändern lässt.
Worauf sollte man bei einer Aufteilung achten, damit Geschwister weniger streiten?
Die Aufteilung vor und nach der Pubertät anpassen
Vor der Pubertät reicht es oft schon aus, Bett und Schreibtisch nebeneinander zu stellen.Mit Beginn der Pubertät ist es sinnvoll, Regale als Trennung zu nutzen und die Privatsphäre nach links und rechts aufzuteilenDiese Raumaufteilung ist in vielen Fällen praktisch.
Mobile Stauraumlösungen oder Schiebetüren einbauen
Da sich mobile Stauraumlösungen je nach Entwicklungsstand anders positionieren lassen,lassen sich Raumteiler altersgerecht einfacher anpassenAn der Wand platziert entsteht mehr offene Fläche, in der Mitte kann der Raum nahezu vollständig in zwei Bereiche geteilt werden.
Schlafbereich und Kinderzimmer voneinander trennen
Bei Geschwistern mit unterschiedlichen Schlafenszeitenist es sinnvoll, Schlafen sowie Lernen und Spielen auf verschiedene Räume zu verteilenDiese Lösung ist oft besonders wirksam. Bei drei oder vier Geschwistern kann auch eine Aufteilung nach Geschlecht sinnvoll sein.
Welche praktischen Beispiele für Raumteiler gibt es?
Den Raum längs teilen, um Fläche zu sichern
Wird ein länglicher Raum in Längsrichtung geteilt, entsteht auf beiden Seiten ausreichend Tiefe. Mit einem Hochbett lassen sich Schreibtisch und Stauraum unter dem Bett bündeln, was Platz spart.
Mit vorhandenen Möbeln trennen
Etwa indem ein Schreibtisch mit Bücherregal mittig platziert oder Hochbetten links und rechts angeordnet werden,lässt sich auch ohne neue Raumteiler mit vorhandenen Möbeln ein privater Bereich schaffenMit einem Vorhang unter dem Bett lässt sich zudem eine stärker abgeschirmte Nutzung erreichen.
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Häufige Fragen (FAQ)
F. Ab welchem Alter sollte man ein Kinderzimmer trennen?
Das Bewusstsein für einen eigenen Raum entsteht oft rund um die Einschulung. Spätestens in der Pubertät, etwa ab der Mittelstufe, hilft eine klare Trennung häufig dabei, Streit zu vermeiden.
F. Mit welchen Kosten ist eine Raumteiler-Umgestaltung verbunden?
Für mobile Trennwände oder Schiebetüren sollte man grob mit 30.000 bis 200.000 Yen rechnen. Wenn der Raum mit einer festen Wand vollständig geteilt wird, liegen die Kosten oft bei etwa 500.000 bis 1.000.000 Yen.
F. Kann man auch in einer Mietwohnung ein Kinderzimmer teilen?
Mit mobilen Regalen oder Trennelementen, für die keine Löcher in die Wand gebohrt werden müssen, ist das in der Regel ohne Rückbauprobleme möglich. Bei baulichen Maßnahmen sollte jedoch vorab die Zustimmung von Vermieter oder Hausverwaltung eingeholt werden.
F. Wie lässt sich ein Raum aufteilen, wenn nur ein Zimmer vorhanden ist?
Praktisch sind symmetrisch angeordnete Hochbetten mit Schreibtischen darunter oder ein großes Bücherregal in der Mitte, das den Raum in zwei Seiten teilt. Auch Vorhänge oder Rollos lassen sich als einfache Trennung gut einsetzen.