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Strategien und Schlüsselpunkte für erfolgreiche Mietsenkungsverhandlungen | Auch aus Sicht der Vermietung

Dieser Beitrag erläutert fünf zentrale Punkte für erfolgreiche Verhandlungen über eine Mietsenkung, darunter der richtige Zeitpunkt, Marktanalysen und der Einsatz von mietfreien Zeiträumen. Außerdem wird die Mietpreisfestlegung aus Sicht des Vermietungsmanagements betrachtet.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Ist es möglich, bei der Suche nach einer Mietwohnung über die Miete zu verhandeln? Die kurze Antwort lautet: Eine Verhandlung über eine Mietsenkung ist grundsätzlich problemlos möglich. Allerdings braucht es für einen erfolgreichen Abschluss eine klare Strategie. In diesem Artikel erläutern wir die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Mietverhandlungen aus Sicht von Immobilieneigentümern, Investoren und Mietern.

Ist eine Verhandlung über eine Mietsenkung möglich?

Eine Verhandlung über eine Mietsenkung ist möglich. Allerdings reicht es nicht aus, einfach nur zu sagen: „Ich möchte eine niedrigere Miete.“ In der Vermietung werden Mieten unter Berücksichtigung von Darlehensrückzahlungen für Grundstück und Gebäude sowie von Instandhaltungskosten festgelegt, sodass eine Senkung eine wirtschaftliche Belastung darstellt. Damit die Verhandlung erfolgreich verläuft, braucht es eine Strategie, die auch für Eigentümer und Hausverwaltung Vorteile bietet.

Fünf Punkte für erfolgreiche Mietverhandlungen

Auf einen verhandlungsfreundlichen Zeitpunkt zielen

Die Monate Juni bis August sowie Oktober bis November gelten in der Immobilienbranche als ruhigere Phase, in der nach dem neuen Geschäftsjahr und nach personellen Wechselzeiten mehr Leerstände entstehen. In dieser Zeit priorisieren Eigentümer und Hausverwaltungen häufig die Gewinnung von Mietern, wodurch Verhandlungsspielraum entsteht. Auch der Zeitpunkt der Vertragsverlängerung der aktuellen Wohnung oder ein Wechsel der Hausverwaltung kann eine gute Gelegenheit für Verhandlungen sein.

Das Mietniveau in der Region kennen

Prüfen Sie die Mietpreise vergleichbarer Objekte in derselben Gegend, und wenn die angesetzte Miete über dem Marktniveau liegt, verhandeln Sie auf Grundlage der ortsüblichen Vergleichsmiete. Da Eigentümer und Hausverwaltungen die umliegenden Marktpreise ebenfalls kennen, haben datenbasierte Verhandlungen eine höhere Überzeugungskraft.

Veränderungen im Umfeld als Verhandlungsgrundlage nutzen

Wenn nach dem Einzug ein großes Gebäude errichtet wurde und dadurch die Sonneneinstrahlung schlechter geworden ist oder wenn Lärm und Sicherheitslage sich verschlechtert haben, dann ist eine Mietsenkungsverhandlung mit Verweis auf solche wertmindernden Veränderungen im Umfeld wirksam.

Die Verhandlung als „Abschluss bei passender Miethöhe“ führen

Wenn Sie in der finalen Phase des Anmietungsprozesses eine Situation schaffen, in der „die Anmietung von der Miethöhe abhängt“, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Eigentümer oder Hausverwaltung einer Mietsenkung zustimmen. Entscheidend ist, dass Sie dabei Ihre ernsthafte Einzugsabsicht klar erkennbar machen.

Den Antrag sorgfältig ausfüllen und sich als „solider Mieter“ präsentieren

Bei Mietverträgen ohne persönliches Gespräch ist der Antrag eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Eigentümer und Hausverwaltung. Wenn alle Punkte sorgfältig ausgefüllt und die erforderlichen Unterlagen vollständig beigefügt werden, lässt sich der Eindruck eines „vertrauenswürdigen Mieters“ stärken.

Alternativen zur Mietverhandlung: Anfangskosten und Freimonate verhandeln

Wenn eine Mietsenkung schwierig ist, sind eine Reduzierung der Schlüsselgeldzahlung oder Verhandlungen über Freimonate (Mietbefreiung für einen bestimmten Zeitraum) wirksame Alternativen. Für Eigentümer und Hausverwaltungen kann dies im Vergleich zu einer direkten Mietsenkung oft leichter akzeptabel sein, auch im Hinblick auf die Balance zu anderen Mietern. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist es, mehrere mögliche Verhandlungsergebnisse vorzubereiten.

Aus Sicht des Eigentümers: Mietfestsetzung und Maßnahmen gegen Leerstand

In der Vermietung ist die Mietfestsetzung die Grundlage der Erträge. Während eine über dem Markt liegende Miete das Risiko eines längeren Leerstands erhöht, wirft eine Senkung zugleich Fragen der Fairness gegenüber anderen Mietern auf. Auch eine Differenzierung durch Mehrwert jenseits der Miethöhe, etwa durch Freimonate oder eine Aufwertung der Ausstattung, kann wirksam sein. Zur Strategie im Mietmanagement siehe auch Maßnahmen gegen Leerstand durch Leasing-Aktivitäten.

Darüber hinaus ist die Einschätzung eines angemessenen Mietniveaus beim Kauf einer Anlageimmobilie auch ein wichtiger Faktor, um einen überteuerten Kauf zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q1. Ist es unhöflich, über die Miete zu verhandeln?
Eine Verhandlung mit angemessener Begründung und sachlicher Haltung ist nicht unhöflich. Vermeiden Sie jedoch eine Haltung nach dem Motto „Eine Senkung ist selbstverständlich“, da dies einen negativen Eindruck hinterlässt.
Q2. Wann ist die Erfolgswahrscheinlichkeit bei Mietverhandlungen am höchsten?
Die ruhigeren Monate Juni bis August sowie Oktober bis November sind besonders geeignet. In der Hochsaison (Januar bis März) sind Verhandlungen meist schwieriger.
Q3. Wie lässt sich belegen, dass eine Miete über dem Markt liegt?
Vergleichen Sie mehrere Objekte mit ähnlichen Bedingungen in derselben Gegend über Portalseiten wie SUUMO oder Homes, um das Marktniveau zu erfassen.
Q4. Was bedeutet Freimonat?
Damit ist eine Vereinbarung gemeint, bei der die Miete nach dem Einzug für einen bestimmten Zeitraum (ein bis drei Monate) erlassen wird. In manchen Fällen ist dies für Eigentümer leichter akzeptabel als eine direkte Mietsenkung.
Q5. Kann man auch während des laufenden Mietverhältnisses über eine Mietsenkung verhandeln?
Der Zeitpunkt einer Vertragsverlängerung oder eines Wechsels der Hausverwaltung eignet sich besonders gut für Verhandlungen. Als Grundlage sollten Veränderungen des regionalen Mietniveaus oder eine Verschlechterung des Umfelds herangezogen werden.
Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte