Alternativen Investments, also Anlagen außerhalb traditioneller Vermögenswerte wie Aktien und Anleihen, erhalten zunehmend Aufmerksamkeit. Durch die Streuung über verschiedene Anlageklassen wie Immobilien, Hedgefonds und Rohstoffe kann erwartet werden, Risiken zu reduzieren und zugleich stabile Erträge anzustreben. In diesem Artikel erläutern wir die Merkmale alternativer Investments und die wichtigsten Anlageprodukte.
Was sind alternative Investments? Unterschiede zu klassischen Anlagen
Alternative Investments sind Anlagen in andere Vermögenswerte als traditionelle Anlagen wie Aktien und Anleihen.Sie entstanden aus dem Bedürfnis heraus, Vermögen zur Absicherung wohlhabender Anleger breiter zu diversifizieren.
Die wichtigsten Unterschiede zu klassischen Anlagen
An Aktien und Anleihen kann grundsätzlich jeder über öffentliche Angebote teilnehmen, während alternative Investments auchprivat platzierte Finanzierungenumfassen. Da die Offenlegung von Informationen zum Anlageinhalt in manchen Fällen unzureichend sein kann, ist eine Investition erst nach gründlichem Verständnis des Produkts erforderlich.
Welche Vor- und Nachteile haben alternative Investments?
Vorteile
- Zugang zu Vermögenswerten, in die man gewöhnlich nicht investieren kann:zum Beispiel Venture Capital, Immobilienfonds und Hedgefonds
- Risikominderung durch Diversifikation:Verluste können selbst in schwachen Marktphasen möglicherweise auf ein Minimum begrenzt werden
Nachteile
- Die Struktur ist komplex und daherfür Einsteiger schwer verständlich
- Die Liquidität ist gering, sodass eine Veräußerung nicht immer zum gewünschten Zeitpunkt möglich ist
- Die Kapitalrückführung kann Zeit in Anspruch nehmen, und die Kosten fallen oft höher aus
- Ein größerer Kapitalbetrag ist erforderlich
Welche wichtigen Produkte gibt es bei alternativen Investments?
Immobilieninvestments
Sie gehören zu den repräsentativen Formen alternativer Investments. Erträge entstehen durch Mieteinnahmen und Veräußerungsgewinne. Einerseits sind sie aufgrund ihrer Preisbindung robust gegenüber Inflation, andererseitssind hohe Anfangsinvestitionen und ein langfristiger Anlagehorizont erforderlich. Auch REITs (Real Estate Investment Trusts), die Kleinanlagen ermöglichen, sind eine Option.
Rohstoffe
Dazu zählen Edelmetalle wie Gold und Platin, Energieträger wie Rohöl sowie Getreide. Sie gelten als inflationsresistent, bieten jedoch keine Dividenden.
Hedgefonds
Dabei sammeln professionelle Manager Kapital von großen Investoren ein und verwalten es. Anspruchsvolle Portfoliostrategien sind möglich, doch für Privatanleger sind Kapitalbedarf und Gebührenhürden hoch.
Investment-Crowdfunding
Hierbei stellen zahlreiche Anleger Kapital für ein Projekt bereit. Es gibt drei Arten: Infrastrukturinvestments, Eigenkapitalinvestments und Kreditmodelle, an denen man bereits mit vergleichsweise kleinen Beträgen teilnehmen kann.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Q. Sind alternative Investments auch für Einsteiger empfehlenswert?
Da die Struktur komplex ist, empfiehlt es sich, zunächst mit vergleichsweise einfachen Produkten wie Immobilieninvestments oder REITs zu beginnen.
Q. Wie hoch ist der Mindestanlagebetrag bei alternativen Investments?
Das hängt vom Produkt ab. Beim Crowdfunding ist ein Einstieg ab 10.000 Yen möglich, bei REITs ab einigen Zehntausend Yen. Bei Hedgefonds sind mehrere zehn Millionen Yen üblich.
Q. Wie ist das Verhältnis zwischen Immobilien und alternativen Investments?
Immobilien zählen zu den repräsentativen Anlageklassen alternativer Investments. Wegen ihrer stabilen Ertragskraft und ihrer Preisbindung gelten sie als zentraler Baustein einer diversifizierten Anlagestrategie.