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Was ist Fundamentbau? Rolle für die Gebäudesicherheit, Arten, Kosten und Bauablauf erklärt

Dieser Artikel erläutert die Rolle des Fundamentbaus für die Gebäudesicherheit, die wichtigsten Arten wie Platten-, Streifen- und Pfahlfundamente, typische Kostenrahmen sowie den Bauablauf. Außerdem werden wichtige Wartungspunkte behandelt.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Fundamentarbeiten gehören zu den wichtigsten Bauarbeiten, die die Sicherheit und Langlebigkeit eines Gebäudes tragen. Ist das Fundament unzureichend, wirkt sich das auf die Stabilität und Lebensdauer des gesamten Gebäudes aus. In diesem Artikel erläutern wir die Aufgabe von Fundamentarbeiten, ihre Arten, übliche Kosten, den Bauablauf und wichtige Punkte der Instandhaltung.

Welche Rolle spielen Fundamentarbeiten bei Gebäuden?

Fundamentarbeiten sind Bauarbeiten, bei denen der tragende Unterbau eines Gebäudes hergestellt wird. Sie übernehmen die wichtige Aufgabe, das Gewicht des Gebäudes in den Baugrund abzuleiten und das Gebäude vor Erdbeben sowie Bodensenkungen zu schützen.

Drei Aufgaben, die Fundamentarbeiten erfüllen

Fundamente erfüllen im Wesentlichen drei Aufgaben. Erstens verteilen sie die Last des Gebäudes gleichmäßig auf den Baugrund. Zweitens streuen sie Erdbebenkräfte und verhindern ungleichmäßige Setzungen. Drittens schützen sie das Gebäude vor Bodenfeuchtigkeit und Regenwasser.

Auch Fundamente haben eine Lebensdauer

Auch Fundamente aus Stahlbeton haben eine Lebensdauer, die im Allgemeinen auf etwa 30 bis 60 Jahre geschätzt wird. Da ein nachträglicher Neubau des Fundaments äußerst schwierig ist, sind die Qualität der Erstherstellung und eine regelmäßige Instandhaltung entscheidend.

Welche Arten von Fundamentarbeiten gibt es?

Fundamentarbeiten lassen sich grob in zwei Arten einteilen: Pfahlgründungen und Flachgründungen. Die Auswahl richtet sich nach dem Zustand des Baugrunds und der Größe des Gebäudes.

Was ist eine Pfahlgründung?

Dies ist ein Verfahren für schwachen Baugrund, bei dem Pfähle bis in tief liegende tragfähige Schichten eingebracht werden. Es wird häufig bei größeren Bauwerken eingesetzt und zeichnet sich durch eine hohe Tragfähigkeit aus. Dazu gehören Ortbetonpfähle und vorgefertigte Pfahlsysteme.

Flachgründung: Bodenplatte

Dies ist ein Verfahren, bei dem die gesamte Unterseite des Gebäudes mit einer Betonplatte abgedeckt wird. Da die Last auf eine große Fläche verteilt wird, ist die Belastung des Baugrunds geringer, außerdem werden Feuchtigkeit und Termiten besser ferngehalten. Im heutigen Wohnungsbau ist dies das gängigste Verfahren.

Flachgründung: Streifenfundament

Dies ist ein Verfahren, bei dem nur unter dem Gebäudeumfang und unter den wesentlichen Innenwänden Betonfundamente hergestellt werden. Im Vergleich zur Bodenplatte sind die Kosten geringer, allerdings ist die Feuchtigkeitssperre schwächer.

Flachgründung: Einzelfundament

Dies ist ein Verfahren mit einem eigenständigen Fundament je Stütze und wird vor allem bei Stahlkonstruktionen eingesetzt. Der Bau ist effizient, setzt jedoch einen gleichmäßigen Baugrund voraus.

Wie hoch sind die üblichen Kosten für Fundamentarbeiten?

Die Kosten für Fundamentarbeiten unterscheiden sich je nach Gründungsart und Gebäudegröße deutlich. Es ist sinnvoll, die üblichen Preisniveaus im Vorfeld zu kennen.

Übliche Kosten für eine Bodenplatte

Als Richtwert gelten etwa 50.000 bis 80.000 Yen pro Tsubo. Bei einem Wohnhaus mit 30 Tsubo liegen die Kosten damit ungefähr bei 1,5 bis 2,4 Millionen Yen.

Übliche Kosten für ein Streifenfundament

Sie liegen bei etwa 40.000 bis 60.000 Yen pro Tsubo und damit in der Regel rund 10 bis 20 Prozent unter denen einer Bodenplatte.

Übliche Kosten für eine Pfahlgründung

Die Kosten schwanken stark je nach Anzahl und Länge der Pfähle, doch in vielen Fällen fallen zusätzliche Kosten von etwa 1 bis 3 Millionen Yen an.

Wie läuft die Ausführung von Fundamentarbeiten ab?

Fundamentarbeiten sind der erste Schritt beim Bau eines Gebäudes. Es ist hilfreich, den allgemeinen Ablauf zu kennen.

Baugrunduntersuchung

Zunächst wird die Tragfähigkeit des Baugrunds untersucht und eine geeignete Gründungsart ausgewählt. Bei weichem Baugrund sind zusätzliche Bodenverbesserungsarbeiten erforderlich.

Aushub und Schottertragschicht

Der Bereich für das Fundament wird ausgehoben, anschließend wird Schotter eingebracht und verdichtet. Dieser Schritt ist wichtig, um die Gesamtstabilität des Fundaments zu erhöhen.

Bewehrung und Schalung

Die Bewehrung wird eingebaut und die Schalung für das Einbringen des Betons aufgestellt. Die Genauigkeit der Bewehrung steht in direktem Zusammenhang mit der Festigkeit des Fundaments.

Betonage und Nachbehandlung

Der Beton wird eingebracht und erhält eine geeignete Nachbehandlungszeit (in der Regel etwa eine Woche), damit er seine Festigkeit entwickeln kann.

Welche Punkte sind bei der Instandhaltung des Fundaments wichtig?

Wer Schäden am Fundament früh erkennt und behebt, trägt zu einer längeren Lebensdauer des Gebäudes bei.

Risse prüfen

Risse ab 0,3 mm sind ein Hinweis auf ein strukturelles Problem. Führen Sie regelmäßige Sichtprüfungen durch und ziehen Sie bei Auffälligkeiten Fachleute hinzu.

Entwässerung und Wasserablauf prüfen

Wenn sich Wasser rund um das Fundament staut, beschleunigt sich der Verschleiß. Prüfen Sie deshalb regelmäßig Abflussrinnen auf Verstopfungen und die Geländeneigung.

Schutz vor Termiten

Termiten können durch Spalten im Fundament eindringen. Deshalb sind eine regelmäßige Abdichtung und eine Termitenbehandlung wichtig.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q. Was ist besser: Bodenplatte oder Streifenfundament?

Im heutigen Wohnungsbau ist die Bodenplatte der Standard. Da sie einen hohen Feuchteschutz bietet und sich durch gute Erdbebensicherheit auszeichnet, wird sie in der Regel gewählt, sofern keine besonderen Gründe dagegensprechen.

Q. Wie lange dauern Fundamentarbeiten?

Bei einem üblichen Einfamilienhaus dauert dies in der Regel etwa zwei bis vier Wochen. Wenn eine Bodenverbesserung erforderlich ist, kommen meist noch ein bis zwei Wochen hinzu.

Q. Lassen sich Risse im Fundament reparieren?

Kleinere Risse können durch das Injizieren von Epoxidharz repariert werden. Bei gravierenden strukturellen Rissen sind jedoch spezialisierte Verstärkungsmaßnahmen erforderlich.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte