Die Kosten eines Umzugs unterscheiden sich stark je nach Menge des Hausrats, Entfernung und Zeitpunkt. Wer den falschen Anbieter wählt, zahlt oft mehr als nötig. In diesem Artikel erklären wir die üblichen Umzugskosten, die Merkmale großer und regionaler Anbieter sowie vier Punkte, mit denen sich die Kosten senken lassen.
Wie hoch sind die üblichen Kosten, wenn man ein Umzugsunternehmen beauftragt?
Die Kosten variieren je nach Hausrat, Entfernung und Zeitpunkt, aber die groben Richtwerte sind wie folgt.
- Single-Haushalt:etwa 37.000 bis 110.000 Yen
- Vierköpfige Familie:etwa 100.000 bis 300.000 Yen
Bei Fernumzügen über 500 km steigen die Kosten deutlich an. Zudem sollte man beachten, dass die Hochsaison (März bis April) 1,5- bis 2-mal so teuer sein kann wie die Nebensaison.
Worin unterscheiden sich große Anbieter und regionale Umzugsfirmen?
Vor- und Nachteile großer Anbieter
Große Anbieter verfügen über mehr Personal, sodass ein reibungsloser Umzug zu erwarten ist. Auch Zusatzleistungen und Absicherungen sind umfangreicher, und Fernumzüge werden ebenfalls abgedeckt. Der Nachteil ist, dass die Kosten tendenziell höher ausfallen. Deshalb ist es wichtig, Angebote mehrerer Unternehmen zu vergleichen und über den Preis zu verhandeln.
Vor- und Nachteile regionaler Anbieter
Sie sind oft günstiger als große Anbieter, und häufig übernimmt die Person, die den Kostenvoranschlag vor Ort erstellt, auch am Umzugstag dieselbe Arbeit, was zusätzliches Vertrauen schafft. Allerdings können sie Fernumzüge oft nicht abdecken, und auch der Versicherungsschutz kann schwächer sein als bei großen Anbietern.
Vier Punkte, um Umzugskosten zu senken
1. Die Hochsaison vermeiden
In der Hochsaison im März und April konzentriert sich die Nachfrage, und zwischen den Anbietern entsteht kaum Preiswettbewerb, sodass die Preise steigen. In der Nebensaison von Mai bis Februar sind dieselben Bedingungen oft deutlich günstiger.
2. Günstige Wochentage und Zeitfenster wählen
An Wochenenden sowie zu Monatsende und Monatsanfang ist die Nachfrage hoch, wodurch die Preise steigen. Wochentage, die Monatsmitte und Nachmittagsfenster sind oft günstiger. Da Nachmittagsfenster zwar preiswerter, aber zeitlich weniger planbar sind, sollte man mit ausreichend Puffer planen.
3. Mehrere Angebote einholen
Wer mehrere Angebote einholt, schafft Preiswettbewerb und verbessert damit auch seine Verhandlungsposition. Wenn eine Vor-Ort-Besichtigung schwierig ist, kann man Online-Sammelanfragen für Kostenvoranschläge nutzen, um mit einer einzigen Eingabe mehrere Anbieter zu vergleichen.
4. Das Umzugsgut reduzieren
Je weniger transportiert werden muss, desto niedriger fallen die Kosten aus. Nicht mehr benötigte Dinge vor dem Umzug zu entsorgen, ist die verlässlichste Methode zur Kostensenkung. Für leichte Gegenstände, die man selbst transportieren kann, kann auch ein Mietwagen sinnvoll sein.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F. Wann sind Umzugskosten am günstigsten?
Die sommerliche Nebensaison von Juni bis August ist in der Regel am günstigsten. Da die Unternehmen dann mehr Kapazität haben, lassen sich Aktionen und Preisnachlässe oft leichter verhandeln.
F. Von wie vielen Unternehmen sollte man Angebote einholen?
Empfohlen wird ein Vergleich von mindestens drei Anbietern. Mit einem Sammelanfrage-Service lassen sich ohne großen Aufwand mehrere Angebote einholen.
F. Sollte man einen großen oder einen regionalen Anbieter wählen?
Für lange Distanzen, viel Hausrat oder wenn Absicherung besonders wichtig ist, sind große Anbieter besser geeignet. Bei kurzen Distanzen, wenig Hausrat und klarem Kostenfokus sind regionale Anbieter oft die passendere Wahl.
F. Was ist mit einem Nachmittagsfenster gemeint?
Dabei handelt es sich um ein Zeitfenster, in dem ein Unternehmen nach einem bereits am Vormittag abgeschlossenen Umzug einen weiteren Auftrag übernimmt. Der Preis ist zwar niedriger, aber wenn sich der vorherige Einsatz verzögert, kann sich auch der Start verschieben. Sinnvoll ist das vor allem, wenn zeitlicher Spielraum besteht.