Immobilieninvestition ist eine Anlageform, bei der Sie Mietobjekte wie Apartments oder Eigentumswohnungen erwerben und Einkommen aus Mieteinnahmen erzielen. Da Sie mit einem Apartment-Darlehen bereits mit geringem Eigenkapital beginnen können, wird sie von vielen Anlegern praktiziert. In diesem Artikel erläutern wir verständlich vom Funktionsprinzip der Immobilieninvestition bis hin zu Vorteilen und Risiken.
Wie funktioniert die Immobilieninvestition? Wie erzielt man Einnahmen?
Bei der Immobilieninvestition handelt es sich um ein Modell, bei dem Sie ein Apartment oder eine Eigentumswohnung kaufen und Einnahmen aus den Mieten der Mieter erzielen. Der Investor hält die Immobilie als Eigentümer und übernimmt Aufgaben der Mietverwaltung wie Mieterakquise, Mieteinzug, Reparaturkoordination und Beschwerdemanagement. In den meisten Fällen ist durch die Auslagerung dieser Aufgaben an eine Verwaltungsgesellschaft ein effizientes Management möglich.
Welche Vorteile bietet die Immobilieninvestition? Stabile Einnahmen und Steuervorteile
Die wichtigsten Vorteile der Immobilieninvestition sind folgende:
- Stabile Mieteinnahmen: Da Wohnen ein Grundbedürfnis ist, sind die Einnahmen weniger anfällig für Marktschwankungen als etwa bei Aktien
- Erwartete Rendite von 4 % oder mehr: In beliebten Lagen oder verkehrsgünstig gelegenen Standorten ist eine hohe Rentabilität zu erwarten
- Steuervorteil: Verluste aus Vermietung und Verpachtung können mit anderen Einkünften verrechnet werden, was die Steuerbelastung mindert
- Hebeleffekt: Durch ein Apartment-Darlehen sind Investitionen über das eigene Kapital hinaus möglich
Welche Risiken und Nachteile birgt die Immobilieninvestition? Worauf zu achten ist
Andererseits müssen folgende Risiken verstanden werden:
- Leerstandsrisiko: In Zeiten ohne Mieter fallen die Einnahmen auf null, während Verwaltungsgebühren und die Belastung der Darlehenstilgung weiterlaufen
- Instandhaltungs- und Verwaltungskosten: Verwaltungsgebühren, Instandhaltungsrücklagen und Grundsteuern fallen so lange an, wie Sie die Immobilie besitzen
- Geringe Liquidität: Der Verkauf benötigt Zeit, weshalb keine schnelle Umwandlung in Bargeld möglich ist
Grundbegriffe der Immobilieninvestition
- Mietverwaltung: Dienstleistung, an die sämtliche Verwaltungsaufgaben wie Akquise, Mieteinzug und Beschwerdebearbeitung ausgelagert werden können
- Verwaltungsgesellschaft: Unternehmen, das sich auf die Verwaltung von Eigentumswohnungen spezialisiert hat
- Verwaltungsgebühr: Kosten, die zum Erhalt des Gebäudes erforderlich sind
- Instandhaltungsrücklage: Regelmäßig angesparter Betrag zur Sanierung der Gemeinschaftsbereiche
- Grundsteuer: Lokale Steuer, die Eigentümern von Immobilien auferlegt wird
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F. Können auch Anfänger mit der Immobilieninvestition beginnen?
Ja. Mithilfe eines Apartment-Darlehens können Sie auch mit wenig Eigenkapital starten. Allerdings sind die Auswahl der Immobilie und der Verwaltungsgesellschaft der Schlüssel zum Erfolg.
F. Wie hoch ist die Rendite bei einer Immobilieninvestition?
Sie variiert je nach Objekt und Lage, doch die erwartete Rendite liegt in der Regel bei 4 % oder mehr. In beliebten Innenstadtlagen tendiert sie etwas niedriger, in ländlichen Gebieten etwas höher.
F. Wie kann ich das Leerstandsrisiko verringern?
Wichtig sind die Auswahl einer Immobilie in verkehrsgünstiger Lage, eine angemessene Mietfestsetzung und die Beauftragung einer vertrauenswürdigen Verwaltungsgesellschaft.
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