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COLUMN

Was ist gesundes Wohnen? Merkmale und Vorteile für Menschen, Gebäude und Umwelt

Gesundes Wohnen vereint Schutz vor Sick-House-Problemen, Energieeffizienz und Langlebigkeit. Der Beitrag erklärt verständlich die Merkmale natürlicher Materialien und des ZEH-Designs sowie die Vorteile geringerer Energiekosten.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Ein „gesundes Wohnhaus“ ist ein Haus, das so geplant wurde, dass Bewohner das ganze Jahr über gesund und komfortabel leben können, wobei Maßnahmen gegen das Sick-Building-Syndrom und Hausstaub berücksichtigt werden. Es richtet den Blick nicht nur auf die Gesundheit der Menschen, sondern auch auf die Langlebigkeit des Gebäudes selbst und auf die Umwelt und gewinnt deshalb als Wohnkonzept zunehmend an Aufmerksamkeit.

Was ist ein gesundes Wohnhaus? Definition und grundlegender Ansatz

Ein gesundes Wohnhaus ist ein Haus, das die körperliche und psychische Gesundheit der Bewohner schützt, indem Baustoffe mit reduziertem Chemikalieneinsatz sowie eine hohe Dämm- und Lüftungsleistung eingesetzt werden. Eine strenge gesetzliche Definition gibt es nicht, doch geplant wird es aus den folgenden drei Perspektiven.

  • Gesundheit der Bewohner (Maßnahmen gegen das Sick-Building-Syndrom und weniger Stress)
  • Gesundheit des Hauses selbst (längere Lebensdauer und höhere Beständigkeit)
  • Gesundheit der Umwelt (Energieeinsparung und Energiekreislauf)

Wie schützt es die Gesundheit der Bewohner?

Ein gesundes Wohnhaus verwendet Baustoffe, die keine Stoffe enthalten, die das Sick-Building-Syndrom verursachen, etwa Formaldehyd. Dank der hohen Dämmleistung und der feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften natürlicher Materialien entsteht das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima. Ein dauerhaft arbeitendes Lüftungssystem sorgt zudem jederzeit für saubere Luft.

Die hohe Dämmleistung ist direkt mit Energieeinsparungen verbunden, wodurch sich die laufenden Energiekosten senken lassen und auch wirtschaftliche Vorteile entstehen.

Warum ist ein gesundes Wohnhaus langlebiger?

Herkömmliche Häuser werden aus Holz gebaut, bei dem chemisch-synthetische Klebstoffe verwendet werden. Die Lebensdauer dieser Klebstoffe (20 bis 30 Jahre) beeinflusst die Lebensdauer des Hauses maßgeblich. In gesunden Wohnhäusern wird dagegen viel Massivholz verwendet, was die Nutzungsdauer verlängert und eine Bauweise ermöglicht, die eher Strukturen wie Schreinen und Tempeln ähnelt, die über Hunderte von Jahren bestehen können.

Wie trägt ein gesundes Wohnhaus zur Umwelt bei?

Viele gesunde Wohnhäuser sind energieeffizient geplant, und einige erfüllen auch die Standards für ZEH (Net Zero Energy House). Dabei handelt es sich um ein Haus, bei dem die Differenz zwischen dem in einem Jahr verbrauchten und dem im Haus erzeugten Energievolumen null oder kleiner ist, sodass die Umweltbelastung auf ein Minimum begrenzt wird.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Ist ein gesundes Wohnhaus teurer als ein gewöhnliches Haus?

Die Anfangskosten fallen tendenziell etwas höher aus. Berücksichtigt man jedoch die langfristige Senkung der Energiekosten und die hohe Beständigkeit, ist es in vielen Fällen bei den Gesamtkosten vorteilhafter.

F. Kann ein bestehendes Haus zu einem gesunden Wohnhaus umgebaut werden?

Ja, das ist möglich. Durch schrittweise Renovierungen, etwa den Wechsel zu natürlichen Baustoffen oder die Einführung eines Lüftungssystems, lässt sich ein Haus an das Konzept eines gesunden Wohnhauses annähern.

F. Gibt es Zertifizierungssysteme für gesunde Wohnhäuser?

Es gibt Zertifizierungen für Energieeinsparung und Wärmedämmung wie „ZEH-Zertifizierung“ und „HEAT20“. Sprechen Sie mit Ihrem Bauunternehmen, um die passende Zertifizierung anzustreben.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte