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LAN-Dosen installieren und erweitern: Methoden und Hinweise für Mietwohnungen

Dieser Artikel erklärt das Grundwissen zur LAN-Dose, wie man neue Dosen installiert oder bestehende erweitert, und was bei Arbeiten in Mietwohnungen zu beachten ist.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 10 Min. Lesezeit

Viele Menschen nutzen heute WLAN, um ins Internet zu gehen – doch eine Funkverbindung hat einen entscheidenden Nachteil: Sie kann instabil sein. Eine Kabelverbindung über ein LAN-Kabel dagegen ist schneller, stabiler und in puncto Sicherheit vergleichsweise unbedenklich. Die dafür nötige Schnittstelle in der Wand ist die LAN-Dose. Da heute immer mehr Geräte einen Internetzugang benötigen, stehen viele Mieterinnen und Mieter vor demselben Problem: Es gibt schlicht zu wenige LAN-Dosen in der Wohnung.
Dieser Beitrag erklärt die Grundlagen der LAN-Dose, wie man sie neu verlegt oder erweitert und worauf man dabei in einer Mietwohnung besonders achten muss.
Wer sich schon einmal gewünscht hat, mehr LAN-Anschlüsse zur Verfügung zu haben, findet hier eine praktische Orientierung.

Was ist eine LAN-Dose?

Für alle, die mit dem Begriff „LAN-Dose" noch nicht viel anfangen können, folgt zunächst ein Überblick über die Grundlagen. Außerdem wird erläutert, wie die Internetanbindung in japanischen Mietwohnungen typischerweise aussieht – ein Punkt, der sich von der Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz teilweise deutlich unterscheidet.

Grundwissen zur LAN-Dose

Eine LAN-Dose ist die Buchse in der Wand, in die ein LAN-Kabel gesteckt wird, um Computer und andere Endgeräte kabelgebunden mit dem Internet zu verbinden.
Sie sitzt in der Regel zusammen mit der Steckdose für den Stromanschluss in einer Wandplatte, teilweise ergänzt um eine Antennenbuchse fürs Fernsehen oder eine Telefonbuchse (Modularbuchse). LAN-Dose und Telefonbuchse sehen einander formal recht ähnlich, lassen sich aber leicht unterscheiden: Auf der LAN-Dose steht meist deutlich die Aufschrift „LAN". Gelegentlich wird die LAN-Dose in Japan auch als „LAN-Jack" bezeichnet.
Zum Vergleich: In deutschen Wohnungen findet man historisch häufiger die TAE-Dose (Telekommunikationsanschlusseinheit) für den Telefon- und DSL-Anschluss, während eine eigene, fest verkabelte LAN-Dose pro Zimmer – vor allem in älteren Bestandsbauten – deutlich seltener vorkommt als in vielen japanischen Mehrfamilienhäusern.

In Mietwohnungen ist die LAN-Dose die Regel

Neben dem LAN-Kabel gibt es für die Internetanbindung auch die Glasfaserleitung. Bei frei stehenden Einfamilienhäusern in Japan ist der Glasfaseranschluss inzwischen der Standard, weshalb Neubauten häufig bereits über eine sogenannte „Glasfaserdose" (die Schnittstelle für das Glasfaserkabel) verfügen.
In Mietwohnungen und anderen Mehrfamilienhäusern ist eine eigene Glasfaserdose je Wohneinheit dagegen selten – stattdessen ist in den meisten Fällen eine LAN-Dose verbaut.
Auch Gebäude, die grundsätzlich an das Glasfasernetz angeschlossen sind, verteilen das Signal innerhalb des Hauses häufig über eine klassische LAN-Verkabelung („LAN-Verteilungssystem"), sodass am Ende trotzdem eine LAN-Dose in der Wohnung zum Einsatz kommt.

Wer eine Wohnung in Deutschland anmietet, kennt eine vergleichbare Situation vom Kabelanschluss oder von VDSL: Auch hier endet die eigentliche Hausverkabelung oft in einer zentralen Verteilung im Keller oder Hausanschlussraum, und erst von dort führt eine separate Leitung – Koaxialkabel, Kupferader oder eben LAN-Kabel – in die einzelne Wohnung.

Der Unterschied zu „Steckdosen-LAN" (Powerline)

Im nächsten Schritt geht es um eine Technik, die im Japanischen einen fast identisch klingenden Namen trägt und deshalb häufig verwechselt wird: das „Steckdosen-LAN".

Was ist Steckdosen-LAN?

Ob man nun „LAN-Dose" oder „LAN-Jack" sagt – gemeint ist in beiden Fällen dieselbe Buchse für das LAN-Kabel, nur mit unterschiedlicher Wortwahl.
Eine ganz andere Technik, die trotzdem oft mit der LAN-Dose verwechselt wird, ist das sogenannte „Steckdosen-LAN".
Damit ist eine Technik gemeint, bei der die stromführende Leitung im Haus gleichzeitig als Datenleitung fürs Internet genutzt wird.

International ist dieses Verfahren unter dem Begriff „Powerline" oder „PLC" (Power Line Communication) bekannt. Solange zwei Steckdosen an derselben Verteilung im Sicherungskasten hängen, lässt sich über sie eine Internetverbindung herstellen – ganz gleich, in welchem Zimmer sie sich befinden.
In einem Einfamilienhaus lässt sich so praktisch jede Steckdose im Gebäude in einen LAN-Anschluss verwandeln, und auch in Mehrfamilienhäusern kann diese Technik theoretisch in allen Wohnungen eingesetzt werden – vorausgesetzt, sie hängen am selben Stromkreis.

Vor- und Nachteile von Steckdosen-LAN (Powerline)

Wer über Internetanbindung nachdenkt, hat meist nur zwei Optionen im Kopf: kabelgebundenes LAN oder WLAN per Funk.
Tatsächlich gibt es aber noch eine dritte Möglichkeit – die eben beschriebene Powerline-Technik.
Powerline bietet sich vor allem dort an, wo eine klassische LAN-Verkabelung baulich schwer umsetzbar ist oder wo WLAN-Funkwellen kaum durchdringen.
Ein weiterer Vorteil: Es sind keine aufwendigen baulichen Maßnahmen nötig.

Allerdings gilt: Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt nur bei etwa einem Viertel bis der Hälfte dessen, was ein kabelgebundenes LAN leistet. Für E-Mails und normales Surfen reicht das meist aus, für professionelle Anwendungen im Geschäftsalltag ist es dagegen wenig geeignet.
Auch in Deutschland ist Powerline vor allem als pragmatische Lösung für einzelne „Funklöcher" verbreitet – als vollwertiger Ersatz für eine feste LAN-Verkabelung gilt sie hierzulande ebenso wenig wie in Japan.

Form und Standard der LAN-Dose

Wer eine LAN-Dose neu verlegen oder zusätzlich einbauen lassen möchte, sollte sich vorab mit Bauform und Übertragungsstandard vertraut machen. Beides wird im Folgenden erklärt.

Die Bauform der LAN-Dose ist einheitlich – der Standard dahinter nicht

Klappt man die kleine Abdeckung der LAN-Dose nach oben, kommen acht metallene Kontaktstifte zum Vorschein. Diese Bauform nennt sich „RJ-45" und ist bei praktisch allen im Privatbereich installierten LAN-Dosen einheitlich. Auch der Stecker des LAN-Kabels selbst folgt dem RJ-45-Standard, weshalb ein Passungsproblem zwischen Kabel und Dose praktisch ausgeschlossen ist.
Anders sieht es bei der elektrischen Leistungsfähigkeit aus: Hier unterscheiden sich die verschiedenen Kabel- und Dosenstandards ganz erheblich, weshalb hier besondere Aufmerksamkeit gefragt ist.
Damit die Internetleitung ihre volle Geschwindigkeit tatsächlich ausspielen kann, müssen alle beteiligten Komponenten zum jeweiligen Standard passen.
Zum Vergleich: In Deutschland regelt eine vergleichbare Normenreihe (unter anderem EN 50173 für die strukturierte Verkabelung) ganz ähnliche Fragen der Kategorisierung – auch hierzulande sagt allein der Stecker also nichts über die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit aus.

So prüfen Sie, welchen Standard die LAN-Dose unterstützt

Um herauszufinden, welchen Standard eine LAN-Dose unterstützt, lohnt sich ein Blick auf die Beschriftung in der Nähe der Buchse: Dort findet sich meist die Angabe „CAT○".
Diese Kategorie-Angabe (CAT) beschreibt, welche Kabelkategorie mit der jeweiligen LAN-Dose kompatibel ist.
Welche Kabelkategorie zu welchem Dosenstandard passt, lässt sich anhand einer entsprechenden Vergleichstabelle nachschlagen.

Steht auf der LAN-Dose beispielsweise „CAT6A", unterstützt sie Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s; bei der Angabe „CAT6" liegt die Obergrenze bei rund 1 Gbit/s.

So prüfen Sie, welchen Standard der LAN-Port unterstützt

Die Gegenstelle zur LAN-Dose am Gerät selbst nennt man „LAN-Port".
Um herauszufinden, welchen Standard ein LAN-Port unterstützt, hilft ein Blick ins Handbuch oder die technischen Daten des Geräts.
Bei einem Computer lässt sich diese Information zudem über „Systemsteuerung" → „Geräte-Manager" → „Netzwerkadapter" auffinden.

Bei anderen Geräten wie Fernsehern oder Druckern findet sich in der Nähe des LAN-Ports häufig eine Angabe der Form „LAN (○/○)".
Steht dort beispielsweise „LAN (10/100)", unterstützt das Gerät die Standards 10BASE-T beziehungsweise 100BASE-TX mit Geschwindigkeiten von 10 bis 100 Mbit/s.

Kann man eine LAN-Dose auch allein zusätzlich einbauen?

Wer mehr internetfähige Geräte betreiben möchte, als LAN-Dosen vorhanden sind, überlegt sich womöglich, die Erweiterung selbst in die Hand zu nehmen.
Im Folgenden geht es darum, ob und in welchem Umfang sich der Einbau einer zusätzlichen LAN-Dose ohne Fachbetrieb realisieren lässt.

Das Verlegen des LAN-Kabels ist vergleichsweise unkompliziert

Kurz gesagt: Ja, auch als Laie lässt sich der zusätzliche Einbau einer LAN-Dose grundsätzlich allein bewältigen.
Für Arbeiten an Stromkreisen mit 100 bis 200 Volt ist in Japan üblicherweise ein Elektrofachschein erforderlich – bei LAN-Kabeln entfällt diese Pflicht, da die dort fließende Stromstärke deutlich geringer ist.
Das reine Verlegen des LAN-Kabels lässt sich mit dem richtigen Kabel in passender Länge und Bauform vergleichsweise einfach umsetzen. Auch für die Montage der LAN-Dose selbst ist keine Qualifikation vorgeschrieben.
Anders als das bloße Verlegen erfordert die eigentliche Montage der Dose allerdings ein gewisses handwerkliches Geschick.

Zum Vergleich: In Deutschland gilt eine vergleichbare Grenze – wer an der 230-Volt-Hausinstallation selbst arbeitet, verstößt gegen die einschlägigen VDE-Bestimmungen und riskiert im Schadensfall den Versicherungsschutz; reine Schwachstromarbeiten an LAN- und Telefonleitungen dagegen sind auch hier ohne Elektrofachkraft möglich.

Für Einsteiger ist die Montage der LAN-Dose die eigentliche Hürde

Besonders anspruchsvoll ist bei der Montage einer LAN-Dose die sogenannte „Unterputzverlegung" – also das Durchziehen des LAN-Kabels durch ein bereits in der Wand verlegtes Leerrohr.
Vor der Unterputzverlegung muss zunächst geprüft werden, ob überhaupt ein Leerrohr in der Wand vorhanden ist. Das lässt sich feststellen, indem man die vorhandene Steckdose aus der Wand nimmt.
Dieses Leerrohr dient normalerweise dazu, Stromkabel oder Telefonleitungen hindurchzuführen. Ist ein Leerrohr vorhanden, wird mit einer sogenannten Einziehhilfe (einem Draht mit Führungsspitze) das LAN-Kabel durch das Rohr gezogen – passen Länge oder Bauform des Kabels nicht, kann es im Rohr steckenbleiben und die Arbeit ins Stocken geraten.
Fehlt ein Leerrohr komplett, lässt sich die Unterputzverlegung nicht sicher durchführen.
Wer als Laie ohne Vorbereitung und Fachwissen dennoch versucht, ein LAN-Kabel unter Putz zu verlegen, riskiert im schlimmsten Fall Schäden an der Bausubstanz. Vor Arbeitsbeginn sollte man sich daher unbedingt mit dem nötigen Werkzeug und Ablauf vertraut machen.

Wer sich bei einer solchen Arbeit allein unsicher fühlt, sollte lieber einen Fachbetrieb beauftragen.
In Deutschland fällt eine vergleichbare Unterputzverlegung baurechtlich meist unter die sogenannten „nicht wesentlichen" Instandhaltungsmaßnahmen des Mieters – dennoch empfiehlt es sich aus Haftungsgründen ebenso, im Zweifel eine Fachfirma hinzuzuziehen.

LAN-Dose einbauen: Vorgehen und Anleitung

Wie bereits erwähnt, erfordert die Montage einer LAN-Dose ein gewisses handwerkliches Geschick – unmöglich ist die Umsetzung in Eigenregie deshalb aber nicht.
Im Folgenden wird das genaue Vorgehen für alle beschrieben, die den Einbau selbst durchführen möchten.

Diese Werkzeuge werden für den Einbau benötigt

Zunächst braucht es das passende Werkzeug.
Für den Einbau einer LAN-Dose sind mindestens folgende Hilfsmittel erforderlich:

Kreuzschlitz- und Schlitzschraubendreher, Seitenschneider, Cuttermesser sowie ein LAN-Kabeltester.

Der LAN-Kabeltester (auch „LAN-Checker" genannt) dient dazu, Kabelbrüche oder Verdrahtungsfehler zu erkennen.
Nicht zwingend erforderlich, aber praktisch ist außerdem eine Krimpzange für Kabelanschlüsse.

Sie vereint Seitenschneider, Messer und einen Abisolierer für die Kabelummantelung in einem einzigen Werkzeug, sodass man nicht jedes Einzelteil separat besorgen muss.
Zusätzlich hilft ein sogenanntes Anschlusswerkzeug (in Japan „Punch-Down-Werkzeug"), damit die Adern wirklich bis zum Anschlag in die Kontakte der LAN-Dose eingedrückt werden. In Deutschland ist ein solches Werkzeug unter dem Namen „LSA-Anlegewerkzeug" bekannt.

Drei Wege, eine LAN-Dose zusätzlich einzubauen

Es gibt drei grundsätzliche Varianten, eine LAN-Dose zusätzlich zu installieren:

① eine eigenständige LAN-Dose neu einbauen
② eine bestehende Stromsteckdose um eine LAN-Buchse erweitern
③ über einen Switch (Netzwerkverteiler) erweitern

Im Folgenden werden vor allem die Varianten 1 und 2 im Detail erklärt.

Eigenständige LAN-Dose neu einbauen

Beim Einbau einer eigenständigen LAN-Dose kommt eine Wandplatte zum Einsatz, die ausschließlich die LAN-Buchse enthält. Der Ablauf gliedert sich in folgende Schritte:

① Sicherung ausschalten und LAN-Kabel vom Gerät trennen
Abdeckung und Montagerahmen der Steckdose entfernen
Mit einem Fingernagel oder Schlitzschraubendreher in den Spalt zwischen Wand und Abdeckung fahren, die Abdeckung abnehmen und anschließend mit dem Kreuzschlitzschraubendreher die Schrauben des Montagerahmens lösen, um auch diesen zu entfernen.

② Ummantelung am Kabelende entfernen
Den bereits vorhandenen Stecker am Kabelende abschneiden und anschließend, ohne die Adern im Inneren zu beschädigen, die Ummantelung auf einer Länge von etwa 3 cm entfernen.
Danach das kreuzförmige Kunststoffelement, das im Zentrum der vier Aderpaare sitzt, mit dem Seitenschneider entfernen.

③ Adern an der LAN-Dose befestigen
Die acht Adern sind farblich in vier Paare unterteilt und werden entsprechend der Beschriftung auf der Dose in die passenden Schlitze gedrückt.
Wichtig dabei: Die Verdrillung der Adernpaare sollte so weit wie möglich erhalten bleiben, um Störeinflüsse zu vermeiden.
Mit dem Anlegewerkzeug lassen sich die Adern zuverlässig bis zum Anschlag in den Schlitz drücken.

④ Überstehende Adern kürzen und Abdeckkappe aufsetzen
Die überstehenden Adernenden möglichst kurz abschneiden und die Abdeckkappe aufsetzen.

⑤ LAN-Dose in der Wand montieren
Die LAN-Dose in den Montagerahmen einsetzen und anschließend an der Wand befestigen.
Dabei unbedingt auf die richtige Ausrichtung (oben/unten) achten.

⑥ Abdeckung anbringen
Sobald die Abdeckung wieder an der Wand montiert ist, ist die Arbeit abgeschlossen.

Erweiterung einer bestehenden Stromsteckdose

Im nächsten Schritt geht es um die Erweiterung einer bereits bestehenden Stromsteckdose um eine LAN-Buchse.

① Sicherung ausschalten und LAN-Kabel vom Gerät trennen

② Abdeckung und Montagerahmen von der Wand entfernen
Mit einem Fingernagel oder Schlitzschraubendreher in den Spalt zwischen Wand und Abdeckung fahren, die Abdeckung abnehmen und anschließend mit dem Kreuzschlitzschraubendreher die Schrauben des Montagerahmens lösen, um auch diesen zu entfernen.

③ Einziehhilfe durch das Leerrohr führen
Nachdem bestätigt wurde, dass in der Wand ein Leerrohr vorhanden ist, die Einziehhilfe einführen und, sobald sie an der gegenüberliegenden Rohröffnung sichtbar wird, herausziehen.

④ Mit der Einziehhilfe das LAN-Kabel durch das Rohr führen
Das LAN-Kabel am Ende der herausgezogenen Einziehhilfe befestigen und anschließend die Einziehhilfe von der Gegenseite aus zurückziehen, sodass das LAN-Kabel mit durch das Rohr gezogen wird.
Damit sich Einziehhilfe und LAN-Kabel unterwegs nicht lösen, beide Teile mit Klebeband sicher miteinander verbinden.
Lässt sich das Kabel nur schwer durchziehen, nicht mit Gewalt ziehen, sondern mit Gleitmittel oder kleinen Korrekturbewegungen nachhelfen.

⑤ Kabelende bearbeiten und am Montagerahmen befestigen
Das Kabelende wird nach demselben Verfahren wie beim Einbau der eigenständigen LAN-Dose bearbeitet und am Montagerahmen befestigt.

⑥ Montagerahmen und Abdeckung an der Wand anbringen

⑦ Sobald Montagerahmen und Abdeckung an der Wand angebracht sind, ist die Arbeit abgeschlossen

Ersatzlösung über einen Switch

Ist in der Mietwohnung das Bohren von Löchern in die Wand nicht gestattet, lässt sich die LAN-Dose auch durch einen Switch (Netzwerkverteiler) ersetzen.
Soll das Signal allerdings in ein anderes Zimmer verteilt werden, braucht es ein entsprechend langes LAN-Kabel, dessen sichtbare Verlegung zudem oft optisch stört.
In diesem Fall empfiehlt es sich, das Kabel möglichst wandnah zu verlegen oder mit einer Kabelabdeckleiste zu kaschieren.

Worauf bei der Erweiterung der LAN-Dose in Mietwohnungen zu achten ist

Auch in einer Mietwohnung kann der Wunsch entstehen, eine zusätzliche LAN-Dose einzubauen.
Dabei gelten teilweise andere Regeln als im selbst bewohnten Eigenheim, die man kennen sollte.
Im Folgenden die wichtigsten Punkte im Überblick.

Keine Erweiterung ohne Erlaubnis

Wer in einer Miet- oder Eigentumswohnung ohne Genehmigung eine LAN-Dose zusätzlich einbaut, riskiert im Nachhinein Ärger mit Verwaltung oder Eigentümer.
Deshalb gilt: Vorab immer die Hausverwaltung beziehungsweise den Vermieter fragen, bevor man mit dem Einbau beginnt.
Maßnahmen, für die ein Loch in die Wand gebohrt werden muss, können im Streitfall sogar zu Schadensersatzforderungen führen.
Andererseits gilt: Da der Einbau einer LAN-Dose – anders als etwa die Erweiterung einer Stromsteckdose – kaum bauliche Eingriffe mit Brandrisiko erfordert, stimmen viele Verwaltungen und Eigentümer einer solchen Erweiterung erfahrungsgemäß zu.
Zum Problem wird es erst, wenn die Arbeiten ohne vorherige Zustimmung durchgeführt werden.
Diese Regel gilt übrigens nicht nur für gemietete Wohnungen, sondern auch für Eigentumswohnungen innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft.
In Deutschland ist die Rechtslage sehr ähnlich gelagert: Nach § 555b BGB gelten bauliche Veränderungen der Mietsache grundsätzlich als zustimmungspflichtige Modernisierungs- oder Erhaltungsmaßnahme, und wer eigenmächtig in die Bausubstanz eingreift, haftet im Zweifel für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands. Bei Eigentumswohnungen kommt zusätzlich das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) ins Spiel, wonach bauliche Veränderungen am Gemeinschaftseigentum – wozu auch Leerrohre und Verteilerdosen zählen können – der Zustimmung der Eigentümergemeinschaft bedürfen.

Je nach Gebäudekonstruktion kann die Erweiterung schwieriger werden

Manche Gebäude besitzen Wände aus Beton.
In diesem Fall wird eine Umsetzung in Eigenregie deutlich schwieriger.

Auch für einen Fachbetrieb steigt der Schwierigkeitsgrad beim Bohren, was die Kosten entsprechend erhöht.
Fehlt zusätzlich das für die Kabelführung nötige Leerrohr in der Wand, muss dieses erst neu verlegt werden.
Damit steigt die Hürde für eine Erweiterung insgesamt.
Werden die Kosten für den Fachbetrieb zu hoch, kann das Budget gesprengt werden, sodass die Erweiterung im schlimmsten Fall ganz aufgegeben werden muss.
In einem solchen Fall bietet sich als Alternative die sogenannte Aufputzverlegung an.
Dabei kommt beispielsweise ein Switch zum Einsatz, oder das LAN-Kabel wird mit doppelseitigem Klebeband beziehungsweise Kabelhaken an der Wand entlang befestigt beziehungsweise mit einer Kabelabdeckleiste kaschiert, um es weniger auffällig zu machen.
Beim Einsatz einer Kabelabdeckleiste ist in Mietwohnungen zu beachten, dass daraus eine Pflicht zur Rückbau bei Auszug entstehen kann.

In Deutschland entspricht dies der sogenannten Rückbauverpflichtung des Mieters nach § 546 BGB: Bauliche Veränderungen, die über die reine Nutzung hinausgehen, müssen bei Vertragsende grundsätzlich rückgängig gemacht werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Auf Kabellänge und Standard achten

Beim Einbau einer zusätzlichen LAN-Dose sollte man auf Länge und Standard des LAN-Kabels achten.
Wird das nicht sorgfältig geprüft, kann es passieren, dass das Kabel zu kurz ist oder die Kategorie des Kabels nicht zur eigentlich gebuchten Internetgeschwindigkeit passt.

Die Folge sind zusätzlicher Aufwand und Kosten für Nacharbeiten oder einen erneuten Kabelkauf.
Es empfiehlt sich daher, vorab zu klären, welche Kabellänge am vorgesehenen Einbauort benötigt wird und welche Geschwindigkeit der gebuchte Internetanschluss tatsächlich bietet, bevor man das nötige Material besorgt.

Sorgfältig und mit Bedacht arbeiten

Für den Einbau einer zusätzlichen LAN-Dose sind Arbeiten wie das Bohren eines Wandlochs und das Abnehmen der Abdeckplatte notwendig.
Wird an der falschen Stelle oder mit falscher Größe gebohrt, entsteht ein Reparaturbedarf, der zusätzlichen Aufwand verursacht.
In Mietwohnungen ist in solchen Fällen mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Kostenforderung für die Ausbesserung zu rechnen.

Hinzu kommt, dass die vorhandene Abdeckplatte nicht selten bereits gealtert und spröde ist.
Wird sie in diesem Zustand mit Gewalt abmontiert, kann sie brechen – hier ist also besondere Vorsicht geboten.
Auch das versehentliche Herunterfallen von Werkzeug oder Bauteilen während der Arbeit am Wandloch kommt häufig vor, weshalb grundsätzlich sorgfältig und mit Bedacht gearbeitet werden sollte.

Was kostet die Neuverlegung oder Erweiterung einer LAN-Dose?

Viele beauftragen für die Neuverlegung oder Erweiterung einer LAN-Dose statt Eigenregie lieber einen Fachbetrieb.
Wie viel dabei an Kosten anfällt, interessiert entsprechend viele.
Im Folgenden ein Überblick über die anfallenden Kosten bei Beauftragung eines Fachbetriebs.

Kosten für den LAN-Anschluss an einer bereits bestehenden Steckdose

Wird ein LAN-Anschluss an einer bereits bestehenden Steckdose ergänzt, liegen die Kosten üblicherweise bei etwa 10.000 bis 50.000 Yen.
Da bestehende Leitungen und Stromkreise mitgenutzt werden können und kein neues Wandloch nötig ist, lassen sich die Kosten in diesem Fall gering halten.
Den größten Einfluss auf die Kosten haben dabei die Entfernung zum Ausgangspunkt der Verkabelung sowie die Art des verwendeten LAN-Kabels.

Eine längere Kabelstrecke oder die Wahl einer hochwertigeren Kategorie wie CAT5e oder CAT6 treibt die Kosten entsprechend nach oben.

Kosten für die Neuverlegung oder Erweiterung in einem anderen Stockwerk

Soll ein LAN-Anschluss in einem anderen Stockwerk komplett neu verlegt werden, muss zunächst ein Leerrohr verlegt werden, wofür etwa 40.000 bis 100.000 Yen anfallen.
Ist bereits ein Leerrohr vorhanden und es handelt sich lediglich um eine Erweiterung, liegen die Kosten bei etwa 10.000 bis 50.000 Yen.

Der Grund dafür ist, dass sich die Leitung in diesem Fall aus dem bestehenden Rohr abzweigen lässt.
Auch hier gilt: Wie bei der Ergänzung an einer bestehenden Steckdose hängen die Kosten stark von Kabelstrecke und verwendeter Kategorie ab.
Für ein möglichst genaues Angebot empfiehlt es sich, den beauftragten Fachbetrieb direkt darum zu bitten, eine detaillierte Kalkulation zu erstellen.

Weitere Wege, LAN-Ports zu vermehren – auch ohne neue LAN-Dose

Neben der Neuverlegung oder Erweiterung einer LAN-Dose gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Anzahl verfügbarer LAN-Ports zu erhöhen.
Im Folgenden werden einige dieser Alternativen vorgestellt.
Wer zusätzliche LAN-Ports haben möchte, ohne eine LAN-Dose neu zu verlegen oder zu erweitern, findet hier passende Ansätze.

Einen Switch installieren

Wer mehr Anschlussmöglichkeiten für LAN-Kabel benötigt, kann dafür einen Switch (Netzwerkverteiler) installieren.
Ein Switch ist ein Gerät, das mehrere Endgeräte miteinander vernetzt und den Datenaustausch zwischen ihnen ermöglicht.
Für die reine Installation eines Switch ist keine bauliche Maßnahme erforderlich.
Zu beachten ist allerdings, dass ein Switch nicht weiterhilft, wenn Räume weit auseinanderliegen oder – wie etwa Erdgeschoss und erste Etage – auf unterschiedlichen Stockwerken liegen.

Die einzigen Kosten, die bei der Installation eines Switch anfallen, sind die Anschaffungskosten für das Gerät selbst.
Je nach Leistungsfähigkeit unterscheidet sich der Preis erheblich: Einfache Modelle sind bereits für rund 1.500 bis 2.000 Yen erhältlich, leistungsstärkere Geräte kosten etwa 20.000 Yen.
Da sich Standard und Anzahl der Ports von Switch zu Switch unterscheiden, sollte man ein für den eigenen Bedarf passendes Modell auswählen.

Steckdosen-LAN (Powerline) installieren

Steckdosen-LAN (Powerline) ist eine Kommunikationstechnik, die die Stromleitung im Haus nutzt.
Damit übernimmt die vorhandene Stromsteckdose praktisch die Funktion einer LAN-Buchse.
So lässt sich eine Internetverbindung herstellen, ohne dass ein neues LAN-Kabel verlegt oder eine LAN-Dose erweitert werden muss.

Das eignet sich besonders für Zimmer, die weit von der nächsten LAN-Buchse entfernt liegen oder in denen WLAN-Funkwellen nur schlecht ankommen.
Allerdings sollte man auch die Nachteile von Powerline kennen: In vielen Fällen liegt die Geschwindigkeit bei nicht mehr als 100 Mbit/s, und die Verbindung reagiert empfindlich auf elektromagnetische Störungen, was die Stabilität beeinträchtigen kann.

Die Kosten für die Einrichtung eines Powerline-Systems liegen üblicherweise bei etwa 5.000 bis 30.000 Yen.
Der Preis hängt dabei vom jeweiligen Adapter ab.
Je höher der Preis, desto besser fallen in der Regel Geschwindigkeit und Stabilität aus.
Die Kosten liegen damit unter denen einer klassischen LAN-Verkabelung, ob die erreichbare Geschwindigkeit tatsächlich zufriedenstellt, hängt aber stark vom Einsatzzweck ab.

Auf WLAN umsteigen

Nimmt die Zahl der internetfähigen Geräte zu, kann auch der Umstieg auf WLAN eine sinnvolle Option sein.
Die Neuverlegung oder Erweiterung einer LAN-Dose ist mit Kosten und Aufwand verbunden.
Außerdem sorgt mehr Verkabelung dafür, dass Kabel schnell unordentlich wirken.
Das kann den Raum insgesamt chaotisch wirken lassen, weshalb sich ein Umstieg auf WLAN durchaus lohnen kann.
Mit WLAN lässt sich die Zahl der angeschlossenen Geräte erhöhen, ohne sich um die Anordnung im Raum kümmern zu müssen.
Ein weiterer großer Vorteil: Innerhalb der Funkreichweite ist eine Verbindung ortsunabhängig möglich.
Allerdings neigt WLAN im Vergleich zu kabelgebundenem LAN eher zu Instabilität und geringerer Geschwindigkeit.

Wer LAN und WLAN je nach Situation kombiniert einsetzt, kann die jeweiligen Schwächen ausgleichen.

Wer Wert auf Geschwindigkeit und Stabilität legt, sollte auf die „Glasfaserdose" setzen

Wer besonderen Wert auf hohe Geschwindigkeit und Stabilität der Internetverbindung legt, sollte auch die Glasfaserdose in Betracht ziehen.
Dabei handelt es sich um eine Buchse, die einen direkten Glasfaseranschluss ermöglicht.
Ist noch keine Glasfaserdose installiert, muss zunächst eine entsprechende Installation erfolgen, damit der Glasfaseranschluss überhaupt genutzt werden kann.
Zum Abschluss folgt eine genauere Erklärung, was eine Glasfaserdose eigentlich ist.

Zur Glasfaserdose

Die Glasfaserdose ist die Schnittstelle, über die das Glasfaserkabel mit dem ONU (dem Glasfaser-Netzabschlussgerät) verbunden wird.
Vom Verteilermast wird das Glasfaserkabel bis in die Wohnung geführt und die Glasfaserdose dort fest installiert.
Verbindet man anschließend das im Zimmer installierte ONU mit einem Kabel, lässt sich der Glasfaseranschluss nutzen.
Auf der Dose steht meist „Hikari" (光, „Licht/Glasfaser") oder „Hikari-Konsent SC", weshalb sie sich beim Blick auf die Wand meist leicht erkennen lässt.

Da sich Glasfaseranbieter in ihrer Infrastruktur unterscheiden, kann beim Anbieterwechsel unter Umständen eine erneute Installation nötig werden.
Zum Vergleich: In Deutschland übernimmt diese Aufgabe der sogenannte Glasfaser-Netzabschluss (NT beziehungsweise ONT), der vom jeweiligen Netzbetreiber – etwa der Deutschen Telekom oder einem regionalen Glasfaseranbieter – installiert wird; auch hier kann ein Anbieterwechsel je nach Netzarchitektur einen erneuten technischen Eingriff erfordern.

Der Unterschied zu LAN-Dose und Modularbuchse

Neben der Glasfaserdose gibt es für die Internetnutzung auch die LAN-Dose und die Modularbuchse (Telefonbuchse). Ein Überblick, worin sich diese beiden unterscheiden.

· LAN-Dose
Bei der LAN-Dose wird der Glasfaseranschluss, der bis zum Gemeinschaftsbereich eines Gebäudes wie etwa einer Wohnanlage reicht, von dort über ein LAN-Kabel bis in die einzelne Wohnung weitergeführt.
Die Dose ist mit „LAN" beschriftet, das Kabel wird einfach eingesteckt.
Da die Nutzung denkbar einfach ist, punktet diese Lösung mit hoher Alltagstauglichkeit.
Allerdings ist die Übertragungsgeschwindigkeit geringer als bei einer direkten Glasfaserdose.
Zudem sollte man wissen, dass die Geschwindigkeit zusätzlich sinken kann, wenn gleichzeitig andere Haushaltsgeräte genutzt werden.

· Modularbuchse
Bei der Modularbuchse ist in jedem Zimmer eine Telefonbuchse installiert, über die der Internetzugang erfolgt.
Dafür ist ein spezielles Gerät, ein sogenanntes Modem, erforderlich.
Die Verkabelung führt vom Gemeinschaftsbereich des Gebäudes über eine gemeinsame Telefonleitung, wobei das gesamte Gebäude über eine einzige zusammenhängende Verkabelung verfügt.
Deshalb lässt sich nicht einfach nur ein einzelnes Zimmer auf eine Glasfaserdose umstellen.
Da die Geschwindigkeit gering ist, kann es beim Streamen von Videos oder bei Online-Telefonaten zu Belastungen der Leitung kommen, sodass eine reibungslose Nutzung nicht garantiert ist.

Glasfaserdosen gibt es in zwei Bauformen: integriert und separat

Bei Glasfaserdosen sollte man außerdem wissen, dass es eine integrierte und eine separate Bauform gibt.

· Integrierte Bauform
Bei der integrierten Bauform sind Strom- und Antennenanschluss (Koaxialkabel), LAN-Anschluss und Glasfaserdose in einer gemeinsamen Wandplatte zusammengefasst.
Die Glasfaserdose sitzt dabei links oder rechts auf der Platte.
Je mehr Anschlüsse die Platte enthält, desto größer fällt die gesamte Fläche der Dose aus.
Es gibt Platten mit einem, zwei oder drei Anschlussfeldern, wobei mit steigender Feldanzahl auch die Vielfalt der verfügbaren Anschlussarten zunimmt.
Wer sich für eine integrierte Glasfaserdose entscheidet, sollte vorab genau überlegen, welche weiteren Anschlüsse praktisch sinnvoll sind.
Da sich die integrierte Bauform nachträglich nur schwer einbauen lässt, empfiehlt es sich bei Mietwohnungen, dies bereits vor dem Einzug zu klären.

· Separate Bauform
Bei der separaten Bauform wird die Glasfaserdose unabhängig von der gewöhnlichen Steckdose installiert.
Diese Bauform zeichnet sich dadurch aus, dass auf der Vorderseite keine Anschlüsse für Strom oder Ähnliches vorhanden sind.
Auch die Art, wie das Glasfaserkabel ins Gebäude geführt wird, unterscheidet sich von der integrierten Bauform.
Bei der integrierten Bauform wird das Glasfaserkabel häufig durch dasselbe Leerrohr geführt, das auch für die Telefonleitung genutzt wird.
Bei der separaten Bauform dagegen erfolgt die Einführung häufig ohne Leerrohr.
Konkret geschieht dies etwa über die Klimaanlagen-Durchführung oder über ein Fenster.
Seltener, aber ebenfalls möglich: die direkte Einführung durch ein eigens gebohrtes Wandloch.

Vor- und Nachteile der Glasfaserdose

Der Vorteil der Glasfaserdose besteht darin, dass sich das Internet sofort nutzen lässt, sobald das ONU eintrifft – vorausgesetzt, die Dose ist bereits installiert.
Ein reibungsloser Start ins Heimnetzwerk ist damit ein echter Pluspunkt.
Der Nachteil: Wechselt man den Glasfaseranbieter, funktioniert die vorhandene Installation nicht ohne Weiteres.
Bei einem anderen Anbieter muss in der Regel erneut eine Installation erfolgen.

Wer sofort auf eine funktionierende Internetverbindung angewiesen ist, sollte daher bereits bei der Wohnungsbesichtigung klären, ob eine Glasfaserdose vorhanden ist und welcher Anbieter dahintersteht.

Wer zu Hause das Internet nutzt, denkt aus Gründen der Alltagstauglichkeit manchmal über die Neuverlegung oder Erweiterung einer LAN-Dose nach.
Im selbst bewohnten Eigenheim ist das grundsätzlich problemlos möglich, in einer Mietwohnung dagegen nicht ohne Weiteres.
Hier müssen Hausverwaltung beziehungsweise Vermieter vorab informiert werden, bevor mit den Arbeiten begonnen wird.
Ist eine Neuverlegung oder Erweiterung schwierig umzusetzen, lohnt sich ein Blick auf die vorgestellten Alternativen zur Vermehrung von LAN-Ports.
Und nicht zuletzt ist auch die gezielte Wohnungssuche nach Objekten mit vorhandener Glasfaserdose ein möglicher Weg.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte