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Homeoffice komfortabler machen: Wohnraumsanierung für produktive Arbeitsplätze | Gestaltungstipps von Immobilienprofis

Dieser Beitrag erläutert die wichtigsten Punkte einer Sanierung für mehr Komfort im Homeoffice. Von Schallschutz und Netzwerkoptimierung bis zur Gestaltung des Arbeitsplatzes geben wir Empfehlungen aus Sicht von Immobilienprofis.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Während sich das Arbeiten im Homeoffice rasant verbreitet, wächst auch das Interesse an Sanierungen, die das Arbeitsumfeld zu Hause verbessern. Als professionelle Partner in der Immobilienverwaltung ist es ein großer Vorteil, Mieterinnen und Mietern sowie Eigentümerinnen und Eigentümern Vorschläge zur Gestaltung von Arbeitsbereichen machen zu können.

Welche Herausforderungen im eigenen Zuhause treten beim Homeoffice auf?

Viele Menschen stellen nach dem Start ins Homeoffice fest, dass ihr Zuhause nicht optimal auf konzentriertes Arbeiten ausgelegt ist. Vor allem zwei Herausforderungen werden häufig genannt.

Alltagsgeräusche der Familie stören die Arbeit

Kinderstimmen und Geräusche bei der Hausarbeit sind wesentliche Faktoren, die die Konzentration im Homeoffice beeinträchtigen. Gerade während Webkonferenzen können Umgebungsgeräusche auch für die andere Seite hörbar sein und den Arbeitsablauf stören.

Zu Hause fällt es schwer, zwischen Arbeit und Freizeit umzuschalten

Wenn man in den eigenen vier Wänden arbeitet, die eigentlich der Erholung dienen sollen, wird es schwieriger, Konzentration aufrechtzuerhalten und mit klarer Struktur zu arbeiten. Fehlt ein eigener Arbeitsbereich, sinkt die Produktivität deutlich.

Welche Sanierungen sind für das Homeoffice wirksam?

Mit einer Sanierung des eigenen Zuhauses lässt sich die Arbeitsumgebung im Homeoffice deutlich verbessern.

Mit Schallschutz ein Umfeld schaffen, in dem konzentriertes Arbeiten möglich ist

Schon die Ausführung von Schallschutzmaterial an den Wänden des Arbeitszimmers kann Geräusche im Haus erheblich reduzieren. Auch wenn man während der Arbeit Musik hört, werden andere Familienmitglieder dadurch nicht gestört. In jüngster Zeit nehmen zudem Beispiele zu, bei denen im Garten ein Containerhaus oder ein separates Nebengebäude aufgestellt wird, um einen vollständig unabhängigen Arbeitsbereich zu schaffen.

Die Netzwerkumgebung optimieren

Da im Homeoffice die Nutzung von Webkonferenzen und Cloud-Diensten zunimmt, ist eine stabile Kommunikationsumgebung unverzichtbar. Durch die Verlegung von LAN-Kabeln oder die Einführung von Wi-Fi-Mesh-Routern lässt sich die Verbindungsqualität verbessern.

Die Ausstattung des Arbeitsbereichs aufwerten

Schon die Einrichtung eines ausschließlich für die Arbeit vorgesehenen Schreibtischs und Bücherregals sowie die Erneuerung der Wände in hellen Farben kann die Motivation für die Arbeit steigern. Wird in einem Gemeinschaftsbereich eine Arbeitsecke eingerichtet, fällt es auch Menschen mit Kinderbetreuung leichter, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren.

Welche Vorschlagspunkte sollten Immobilienverwaltungsprofis im Blick behalten?

Sanierungsvorschläge für besseres Arbeiten im Homeoffice sind ein Differenzierungsmerkmal für Immobilienverwaltungsunternehmen.

  • Höhere Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter: Immobilien mit geeigneten Arbeitsbereichen können zu geringeren Auszugsquoten beitragen
  • Steigerung des Mehrwerts der Immobilie: Ein gut ausgestatteter Schallschutzraum und eine hochwertige Netzwerkumgebung liefern eine Grundlage für höhere Mieten
  • Investitionsvorschläge für Eigentümerinnen und Eigentümer: Sanierungskonzepte aufzeigen, mit denen sich bei geringen Kosten die Vermietungsquote verbessern lässt

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hoch sind die Kosten für eine Schallschutzsanierung?

Für Schallschutzmaterial an den Wänden eines Raums sind als Richtwert etwa 150.000 bis 300.000 Yen pro Zimmer anzusetzen. Wird zusätzlich auf Doppelverglasung beziehungsweise Doppelfenster umgestellt, liegen die Kosten bei etwa 400.000 bis 600.000 Yen.

Gibt es auch bei Mietwohnungen Möglichkeiten, das Homeoffice-Umfeld zu verbessern?

Verbesserungen sind beispielsweise mit freistehenden Schallschutzpaneelen, Schreibtischtrennwänden oder Noise-Cancelling-Kopfhörern möglich. Größere Bauarbeiten sind nicht erforderlich.

Wie groß sollte ein Arbeitsbereich mindestens sein?

Für die Aufstellung von Schreibtisch und Stuhl reichen mindestens etwa zwei Tatami-Matten Fläche aus. Werden jedoch regelmäßig Webkonferenzen durchgeführt, ist ein separates Zimmer mit mehr als drei Tatami-Matten ideal.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte