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COLUMN

Was ist bei Eigentumswohnungen besser, Aussenflur oder Innenflur? Ein umfassender Vergleich der Vor- und Nachteile

Vergleicht detailliert die Unterschiede zwischen Aussen- und Innenfluren, ein oft ubersehener Punkt bei der Wahl einer Eigentumswohnung. Erlautert wird, welche Option aus Sicht von Katastrophenschutz, Komfort und Kosten sinnvoller ist.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Bei der Wahl einer Eigentumswohnung achtet man oft vor allem auf Lage und Grundriss, doch die Art des gemeinschaftlichen Flurs beeinflusst den Wohnkomfort erheblich. Außen- und Innenflure haben jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile, daher ist es wichtig, eine Lösung zu wählen, die zum eigenen Lebensstil passt.

Worin unterscheiden sich Außenflur und Innenflur?

Ein Außenflur liegt an der Außenseite des Gebäudes, ein Innenflur befindet sich im Inneren des Gebäudes.

Merkmale des Außenflurs

Diese Bauform findet sich häufig in älteren Wohnanlagen, wobei alle Wohnungen in dieselbe Richtung angeordnet sind.

Merkmale des Innenflurs

Er ist häufig in Tower Mansions und hochwertigen Wohnanlagen zu sehen. Die Wohnungen liegen auf beiden Seiten des Flurs in einer hotelähnlichen Anordnung. Typisch ist eine hochwertige Ausführung mit Teppich oder Marmor.

Welche Vorteile hat ein Außenflur?

Er bietet Vorteile bei Katastrophenschutz, Belüftung und Kosten.

  • Sicherung des Fluchtwegs:Feuerwehrleitern erreichen ihn leichter, und Rauch staut sich weniger schnell
  • Sonneneinstrahlung und Belüftung:Häufig gibt es eine nach Süden ausgerichtete Anordnung, was das Lüften erleichtert
  • Niedrige Verwaltungskosten:Da keine Klimatisierung erforderlich ist, lassen sich Bau- und Wartungskosten senken

Welche Nachteile hat ein Außenflur?

  • Regen, Schnee und Müll gelangen leichter hinein
  • Haustüren und Geländer altern durch UV-Strahlung schneller
  • Im Sommer ist es heiß, im Winter kalt
  • Schritte hallen leichter nach, und die Privatsphäre ist geringer

Welche Vorteile hat ein Innenflur?

Er überzeugt bei Komfort, Privatsphäre und hochwertiger Anmutung.

  • Man kann sich unabhängig vom Wetter angenehm bewegen
  • Durch Klimaregelung herrscht das ganze Jahr über eine angenehme Temperatur
  • Die Privatsphäre bleibt gewahrt, weil Bewegungen von außen nicht sichtbar sind
  • Hochwertige, hotelähnliche Atmosphäre

Welche Nachteile hat ein Innenflur?

  • Hohe Verwaltungskosten (Stromkosten für Klimaanlage und Beleuchtung)
  • Die Belüftung ist oft unzureichend
  • Im Katastrophenfall besteht das Risiko einer Rauchansammlung

Lesen Sie auch Was ist Urethan-Abdichtung? Arten von Abdichtungsarbeiten bei Wohnanlagen und prüfen Sie auch den Zustand der Instandhaltung und Verwaltung des gesamten Gebäudes.

Häufige Fragen (FAQ)

F. Welche Variante hat den höheren Vermögenswert, Außenflur oder Innenflur?

Im Allgemeinen haben Wohnanlagen mit Innenflur tendenziell einen höheren Vermögenswert. Das liegt daran, dass sie häufig bei hochwertigen Wohnanlagen eingesetzt werden und bei Käufern hoch bewertet sind.

F. Gibt es bei Wohnanlagen mit Außenflur Sicherheitsbedenken?

Zwar ist es ein Nachteil, dass Bewegungen von außen leichter einsehbar sind, doch dies kann je nach Ausstattung mit Überwachungskameras und automatischen Schließsystemen ausgeglichen werden.

F. Wie viel höher sind die Verwaltungskosten bei Wohnanlagen mit Innenflur?

Im Vergleich zu einem Außenflur liegen sie typischerweise um einige Tausend Yen bis etwa 10.000 Yen pro Monat höher. Hauptursache sind die Stromkosten für Klimaanlage und Beleuchtung.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte