Wer Miet- und Umzugskosten sparen will, für den ist das richtige Timing entscheidend. Dieser Leitfaden erklärt, wann die Mieten am günstigsten sind, wie Sie die Nebensaison optimal nutzen und Ihre Ersparnisse maximieren.
Mietpreissaisons im Überblick
Hochsaison (Februar–April): Hohe Nachfrage durch Einstellungen, Schulanfang und Versetzungen. Vermieter verhandeln kaum.
Nebensaison (Mai–Januar): Nachfrage sinkt, Mieter haben mehr Verhandlungsspielraum. Mietreduzierungen und Gebührenerlass werden wahrscheinlicher.
Die günstigsten Monate für einen Umzug
Juni–August (besonders Juni–Juli) haben konstant die niedrigsten Mieten und Umzugskosten. Familien vermeiden den Sommer, daher viel Angebot bei geringer Konkurrenz.
Oktober–November
Etwas belebter als der Sommer, aber noch eine günstige Zeit mit gutem Angebot.
Verhandlungsmöglichkeiten in der Nebensaison
- Mietreduktion aushandeln
- Mietfreie Monate verlangen (1–2 Monate)
- Verwaltungs- oder Maklergebühr erlassen lassen
Diese Forderungen werden in der Nebensaison viel eher akzeptiert als in der Hochsaison.
Nachteile der Nebensaison
Weniger Objekte verfügbar; begehrte Wohnungen werden schnell vermietet. Beginnen Sie die Suche 2–3 Monate vor Ihrem Wunschtermin.
FAQ
F. Kann man in der Nebensaison wirklich verhandeln?
Ja — Vermieter mit leer stehenden Wohnungen sind konzessionsbereiter.
F. Sind Umzugsunternehmen in der Nebensaison auch günstiger?
Ja. Im Juni und September können die Kosten 30–50 % unter dem März-Peak liegen.
F. Lohnt es sich zu warten, wenn eine gute Wohnung jetzt verfügbar ist?
Ist die Wohnung perfekt, warten Sie nicht. Bei zeitlicher Flexibilität können die Ersparnisse jedoch erheblich sein.