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Was kostet ein Luftentfeuchter an Strom? Kostenvergleich nach Typ und Spartipps

Vergleichen Sie die Stromkosten von Luftentfeuchtern nach Typ: Kompressor, Desiccant und Hybrid. Außerdem erklären wir den Unterschied zur Klimaanlage und wie sich Betriebskosten senken lassen.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 3 Min. Lesezeit

Wenn Sie einen Luftentfeuchter nutzen, sollten Sie wissen, wie Sie die Stromkosten senken können.
Wie hoch die Stromkosten ausfallen, hängt von der Art des Luftentfeuchters ab.
Wenn Sie einen Luftentfeuchter zur Reduzierung von Feuchtigkeit in der Wohnung oder zur Vermeidung von Kondenswasser einsetzen, stellen wir Ihnen auch sinnvolle Nutzungsmethoden vor, mit denen Sie Stromkosten sparen können. Nutzen Sie diese Hinweise gern als Orientierung.

Wie hoch sind die Stromkosten je nach Art des Luftentfeuchters?

Bei Haushalts-Luftentfeuchtern, die etwa im Elektrofachhandel erhältlich sind, gibt es grob vier Haupttypen.
Sie unterscheiden sich jeweils in der Art der Entfeuchtung sowie bei Leistung, Preis und weiteren Merkmalen.
Selbstverständlich unterscheiden sich je nach Gerätetyp auch die Stromkosten. Prüfen wir daher zunächst die Merkmale der einzelnen Arten und die ungefähren Stromkosten.

Zeolith-Luftentfeuchter

Dieser Typ entfeuchtet nach einem Verfahren, das auch als Desiccant-System bezeichnet wird. Dabei wird die aufgenommene Feuchtigkeit am Trockenmittel Zeolith gebunden und so die Luftfeuchtigkeit gesenkt.
Charakteristisch für Zeolith-Luftentfeuchter ist, dass sie die Luft mit einem elektrischen Heizelement erwärmen und warme Luft ausblasen.
Da sich dadurch die Raumtemperatur erhöht, sind sie für den Einsatz im Sommer eher nicht geeignet.
Außerdem ist die Leistungsaufnahme durch die Warmluftfunktion höher, weshalb auch die Stromkosten tendenziell höher ausfallen.
Zu den Vorteilen zählen eine wirksame Entfeuchtung auch bei niedrigen Temperaturen, ein geringes Gewicht mit guter Mobilität sowie eine vergleichsweise leise Betriebsweise. Daher eignen sie sich gut für den Einsatz im Winter, etwa zur Vermeidung von Kondenswasser.

Kompressor-Luftentfeuchter

Dieser Typ entzieht der Luft Feuchtigkeit, indem ein elektrisch betriebener Kompressor die Wärme über ein Kältemittel verlagert.
Das Prinzip entspricht der Entfeuchtung bei Klimaanlagen: Die Luft wird abgekühlt, gezielt kondensiert und die Feuchtigkeit dadurch entfernt.
Diese Geräte sind oft schwerer und tendenziell lauter, zeichnen sich aber durch eine hohe Entfeuchtungsleistung aus.
Da dieses Verfahren bei niedriger Raumtemperatur nicht effizient arbeitet, ist es für den Einsatz im Winter nicht geeignet.
Für den Sommer ist es empfehlenswert, und die Stromkosten sind vergleichsweise niedrig.

Hybrid-Luftentfeuchter

Hybrid-Luftentfeuchter kombinieren die Verfahren von Zeolith- und Kompressor-Geräten.
Die Stromkosten liegen im mittleren Bereich.
Im Sommer, wenn sowohl Luftfeuchtigkeit als auch Raumtemperatur hoch sind, arbeitet das Gerät im Kompressor-Modus. Im Winter bei niedriger Raumtemperatur nutzt es das Zeolith-Verfahren.
So ist eine effiziente Entfeuchtung weitgehend unabhängig von den Umgebungsbedingungen möglich.
Sie lassen sich ganzjährig einsetzen, allerdings ist der Gerätepreis eher hoch.
Die Stromkosten bewegen sich im Mittelfeld und sind nicht übermäßig hoch.

Peltier-Luftentfeuchter

Dieser Luftentfeuchter arbeitet mit einem Peltier-Element.
Er kann ohne Kompressor kühlen und ist deshalb in der Anschaffung eher günstig.
Da seine Entfeuchtungsleistung geringer ist als bei anderen Typen, eignet er sich eher als zusätzlicher Luftentfeuchter, etwa für Schränke oder kleine geschlossene Bereiche.
Die Stromkosten sind sehr niedrig.

Luftentfeuchter oder Klimaanlage: Was ist günstiger bei den Stromkosten?

Ein Luftentfeuchter senkt nicht nur die Luftfeuchtigkeit im gesamten Raum und verbessert so den Komfort. Er lässt sich auch gezielt zur Vermeidung von Kondenswasser und Schimmel einsetzen und ist zudem praktisch zum Trocknen von Wäsche in Innenräumen. Wer ihn jedoch wegen dieser Bequemlichkeit zu häufig nutzt, macht sich verständlicherweise Gedanken über die Stromkosten.
Im Folgenden zeigen wir, wie sich Luftentfeuchter und Klimaanlage so einsetzen lassen, dass die Stromkosten möglichst gering bleiben.

Stromkosten der Klimaanlage

Die Stromkosten einer Klimaanlage unterscheiden sich je nach Modell und Größe. Zudem veröffentlichen viele Hersteller nur den Stromverbrauch für Kühlen und Heizen.
Daher ist es schwierig, den exakten Verbrauch im Entfeuchtungs- oder Trockenmodus zu kennen. Für eine grobe Berechnung verwenden wir deshalb 320 W als typischen Stromverbrauch einer allgemeinen Klimaanlage.
Die Stromkosten bei einer Nutzungsdauer von einer Stunde liegen damit bei etwa 8,3 Yen pro Stunde.
Das bedeutet: Wenn Sie in der Regenzeit oder im Sommer die Luftfeuchtigkeit ausschließlich mit der Klimaanlage senken, fallen etwa 8,3 Yen pro Stunde beziehungsweise 5.976 Yen pro Monat an (24 Stunden pro Tag über 30 Tage).

Die kombinierte Nutzung spart Zeit und kann dadurch günstiger sein

Ein Kompressor-Luftentfeuchter, der sich gut für den Sommer eignet, verursacht Stromkosten von etwa 4,7 Yen pro Stunde und ist damit günstiger als eine Klimaanlage.
Beim Hybrid-Luftentfeuchter liegen die Stromkosten bei etwa 8,3 Yen pro Stunde und damit nahezu auf dem Niveau der Klimaanlage.
Wenn Sie im Sommer die Luftfeuchtigkeit im Raum senken und zugleich Stromkosten sparen möchten, kann die Kombination aus Klimaanlage und Kompressor-Luftentfeuchter doppelt sinnvoll sein: Sie verkürzt die Zeit bis zu einem angenehmen Feuchtigkeitsniveau und senkt zugleich die Stromkosten.

So nutzen Sie den Luftentfeuchter stromsparend

Ein Zeolith-Luftentfeuchter, der sich für den Winter eignet und eine hohe Entfeuchtungsleistung bietet, verursacht mit etwa 17,2 Yen pro Stunde vergleichsweise hohe Stromkosten.
Auch ein Hybrid-Luftentfeuchter kostet ungefähr so viel Strom wie eine Klimaanlage.
Gerade deshalb ist es wichtig, die Möglichkeiten zur Senkung der Stromkosten beim Einsatz eines Luftentfeuchters zu kennen.

Je nach Jahreszeit den passenden Luftentfeuchter wählen

Wenn Sie die Stromkosten Ihres Luftentfeuchters senken möchten, sollten Sie das Gerät je nach Jahreszeit gezielt auswählen.
Vor allem dann, wenn Sie den Luftentfeuchter hauptsächlich im Sommer nutzen möchten, empfehlen wir ein Kompressor-Modell mit geringerer Leistungsaufnahme.
Da ein Kompressor-Luftentfeuchter im Winter bei niedriger Raumtemperatur jedoch nicht effizient arbeitet, ist für das Trocknen von Wäsche in Innenräumen oder zur Vermeidung von Kondenswasser im Winter ein Zeolith-Modell besser geeignet.
Mit einem zur Jahreszeit passenden Luftentfeuchter verkürzt sich letztlich die Betriebszeit, wodurch sich Stromkosten sparen lassen.

Auch andere Methoden zur Entfeuchtung nutzen

Um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu senken, gibt es neben dem Luftentfeuchter auch weitere Möglichkeiten.
Beispielsweise helfen auch Lüften, zusammengeknülltes Zeitungspapier oder Entfeuchtungshilfen wie Bambuskohle dabei, Feuchtigkeit aufzunehmen.
Es lohnt sich daher auch, auf entfeuchtende Maßnahmen ohne Stromverbrauch zu setzen.
Wenn Sie einen Neubau planen, kann außerdem ein Desiccant-Klimasystem sinnvoll sein.
Ein Desiccant-Klimasystem bietet eine hohe Entfeuchtungsleistung und kühlt den Raum bei der Entfeuchtung nicht übermäßig aus wie eine Klimaanlage.
Wenn Sie einen Innenausbau oder eine Renovierung planen, kann es zudem sinnvoll sein, die Wandbekleidung gegen eine feuchtigkeitsregulierende Variante auszutauschen.

Den Wäschetrocknungsmodus nicht zu häufig nutzen

Der Wäschetrocknungsmodus eines Luftentfeuchters benötigt mehr Strom als der Normalbetrieb.
Je nach Modell kann der Stromverbrauch zwei- bis dreimal so hoch sein wie im regulären Betrieb.
Wenn Sie in Innenräumen aufgehängte Wäsche schneller trocknen möchten, ist es sinnvoll, den Luftentfeuchter zusammen mit einem Luftzirkulator oder einem ähnlichen Gerät zu verwenden und die Wäsche dabei gezielt anzublasen.

Zu einem Tarif mit günstigeren Strompreisen wechseln

Da es inzwischen in ganz Japan neue Stromanbieter gibt, kann es auch eine sinnvolle Sparmaßnahme sein, zu einem günstigeren Stromtarif zu wechseln, der zu Ihrer Nutzung des Luftentfeuchters passt.
Prüfen Sie, ob es einen Tarif gibt, der günstiger ist als Ihre aktuelle Stromrechnung.
Wenn Sie den Luftentfeuchter nur in den Zeitfenstern mit dem niedrigsten Strompreis nutzen, lassen sich die Stromkosten einfach senken.

Fazit

In diesem Beitrag haben wir die Möglichkeiten zur Senkung der Stromkosten beim Einsatz eines Luftentfeuchters ausführlich erläutert.
Mit der zunehmenden Luftdichtheit und Wärmedämmung moderner Wohnhäuser ist der Luftentfeuchter zu einem unverzichtbaren Haushaltsgerät geworden.
Nutzen Sie die Kenntnisse über die Merkmale der einzelnen Entfeuchtungsverfahren und die Tendenzen bei den Stromkosten, um den passenden Luftentfeuchter gezielt einzusetzen und Ihre Energiekosten sinnvoll zu reduzieren.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie hoch sind die Stromkosten eines Luftentfeuchters pro Tag?

Bei Kompressor-Geräten liegen sie als Richtwert bei etwa 5 bis 7 Yen pro Tag, bei Desiccant-Geräten bei etwa 14 bis 17 Yen.

Was ist günstiger zur Entfeuchtung: Luftentfeuchter oder Klimaanlage?

Bei den Stromkosten ist der Entfeuchtungsmodus der Klimaanlage oft günstiger, die Entfeuchtungsleistung eines Luftentfeuchters ist jedoch in der Regel höher.

Welche Vorteile bietet ein Hybrid-Luftentfeuchter?

Er vereint die Stärken von Kompressor- und Desiccant-Systemen und lässt sich das ganze Jahr über effizient nutzen.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte