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COLUMN

7 Spartipps fuer Minimalisten: Ausgaben optimieren mit guenstiger SIM, NISA und iDeCo

Dieser Artikel stellt sieben Sparmethoden vor, die von Minimalisten praktiziert werden. Er erklaert im Detail, wie sich Ausgaben durch Verzicht auf Fernsehen, den Wechsel zu guenstigen SIM-Tarifen sowie die Nutzung von Tsumitate NISA und iDeCo optimieren lassen.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 3 Min. Lesezeit

Welche Vorstellung haben Sie, wenn Sie das Wort Minimalist hören?
Viele denken vermutlich, dass sich unnötige Ausgaben reduzieren lassen, wenn man nur mit dem wirklich Nötigen lebt.
Minimalismus bietet tatsächlich viele Vorteile dieser Art.
In diesem Beitrag erläutern wir Spartipps, die Minimalisten in der Praxis anwenden, um unnötige Ausgaben zu senken.
Wenn Sie sparen möchten, lohnt es sich, diesen Artikel durchzulesen.

Warum verzichten Minimalisten auf den Fernseher?

Viele Minimalisten verzichten auf einen Fernseher.
Der Grund ist, dass sich dadurch Rundfunkgebühren, Stromkosten und andere laufende Ausgaben reduzieren lassen.
Da sich pro Jahr ein Spareffekt von etwa 15.000 Yen erwarten lässt, können Menschen, die im Alltag kaum fernsehen, in der Regel problemlos darauf verzichten.
Wenn Sie Ihre gesamte Informationsbeschaffung ohnehin über das Smartphone erledigen, werden Sie ohne Fernseher kaum Nachteile spüren.
Wer weniger fernsieht, verspürt zudem oft weniger Konsumimpulse, was den Spareffekt weiter erhöht.

Wie viel lässt sich sparen, wenn man Haushaltsgeräte auf das Minimum reduziert?

Auch die Beschränkung auf ein Minimum an Haushaltsgeräten ist ein Spartipp, den Minimalisten umsetzen.
Da die Anschaffung von Haushaltsgeräten hohe Anfangskosten verursacht, entscheiden sich manche bewusst dagegen, wenn sie alleine zu wohnen beginnen.
Empfehlenswert ist zum Beispiel, statt eines Staubsaugers einen Bodenwischer zu nutzen oder statt eines Toasters eine Mikrowelle mit Backofenfunktion zu kaufen.
Manche Menschen leben sogar ohne Kühlschrank oder Waschmaschine.
Wenn Sie Geräte, die Sie nicht wirklich brauchen, bewusst nicht kaufen und sich auf das Wesentliche beschränken, trägt das zur Kostenkontrolle bei.

Wie viel lässt sich durch den Wechsel zu einem günstigen SIM-Tarif sparen?

Das gilt nicht nur für Minimalisten, aber immer mehr Menschen wechseln aus Spargründen zu günstigen SIM-Tarifen.
Vergleicht man Smartphones großer Mobilfunkanbieter mit günstigen SIM-Tarifen, unterscheidet sich die monatliche Zahlung in vielen Fällen um mehr als 5.000 Yen.
Bei günstigen SIM-Tarifen gibt es in der Regel keine Kündigungsbedingungen wie eine zweijährige Bindung, und selbst bei einer Kündigung fallen meist keine hohen Strafgebühren an.
Wenn Sie Ihre Smartphone-Kosten als hoch empfinden, sollten Sie möglichst früh prüfen, ob ein Wechsel zu einem günstigen SIM-Tarif sinnvoll ist.

Es gibt verschiedene Arten günstiger SIM-Tarife, und welche Variante passt, hängt zwangsläufig davon ab, wie Sie Ihr Smartphone nutzen.
Wenn Sie Telefonnummern wie 090, 080 oder 070 verwenden möchten, ist eine Sprach-SIM praktisch.
Wenn Sie dagegen vor allem das Internet günstig nutzen möchten und keine Sprachfunktion benötigen, empfiehlt sich eine reine Daten-SIM.
Es gibt auch Tarife, die zusammen mit einem Smartphone angeboten werden. Prüfen Sie daher sorgfältig, welche Option am besten zu Ihnen passt.

Wie sollten Tsumitate NISA und iDeCo genutzt werden?

Auch die Nutzung von Tsumitate NISA und iDeCo ist empfehlenswert.
Immer mehr Menschen beginnen mit Tsumitate NISA und iDeCo, weil bei beiden Systemen die Kapitalerträge steuerfrei sind.
Bei Tsumitate NISA sind Sparinvestitionen bis zu 400.000 Yen möglich, während sich bei iDeCo der jährliche Sparbetrag je nach Beruf und betrieblichem Rentensystem deutlich unterscheidet und zwischen 144.000 Yen und 816.000 Yen liegt.
Da jedoch bei beiden Systemen die Erträge steuerfrei sind, ist der Einstieg in jedem Fall attraktiv.

Bei iDeCo kommt hinzu, dass sämtliche eingezahlten Beiträge als Einkommensabzug gelten, wodurch sich Einkommensteuer und Einwohnersteuer verringern.
Wenn zum Beispiel jemand sowohl bei der Einkommensteuer als auch bei der Einwohnersteuer einen Satz von 10 % hat und in einem Jahr 120.000 Yen einzahlt, ergibt sich eine Steuerersparnis von 24.000 Yen.
Allerdings dient iDeCo der Altersvorsorge, weshalb das Geld erst ab dem 60. Lebensjahr entnommen werden kann.

Im Gegensatz dazu ist Tsumitate NISA nicht als Einkommensabzug begünstigt.
Was Auszahlungen angeht, kann bei Tsumitate NISA grundsätzlich zu einem frei gewählten Zeitpunkt entnommen werden.
Wenn Sie mehr Flexibilität in der Vermögensanlage wünschen, ist Tsumitate NISA in der Regel die bessere Wahl.

Tsumitate NISA und iDeCo sind beide attraktive Systeme.
Wer Vermögensaufbau plant, startet oft zunächst mit Tsumitate NISA und wechselt später mit zunehmendem Alter zu iDeCo.
Wenn Sie vorab prüfen, welche Lösung zu Ihrem Lebensstil passt, können Sie fundiert starten und spätere Reue vermeiden.

Wie lassen sich Nebenkosten und Stromkosten wirksam senken?

Minimalisten entwickeln auch gezielte Maßnahmen, um Nebenkosten und Stromkosten zu senken.
Wenn jemand von einer 3DK-Wohnung in eine 2DK-Wohnung umzieht, kann sich durch die geringere Zimmerzahl möglicherweise die Anzahl der Klimaanlagen auf eine reduzieren.
Klimaanlagen gehören unter den Haushaltsgeräten zu den größeren Stromverbrauchern.
Für Menschen, die sparen möchten, ist die Reduzierung der Anzahl von Klimaanlagen daher ein großer Vorteil.
Auch bei anderen Geräten lässt sich Stand-by-Strom sparen, wenn ungenutzte Geräte vom Netz getrennt werden.
Schon kleine Anpassungen im Alltag reichen aus, um Nebenkosten und Stromkosten spürbar zu senken.
Es ist sinnvoll, sich auch an Aspekten zu orientieren, auf die man bisher nicht geachtet hat, und dabei zu prüfen, wie Minimalisten ihren Alltag gestalten.

Kriterien für das Wegwerfen von Dingen festlegen

Haben Sie klare Kriterien dafür, wann Sie Dinge wegwerfen?
Viele Menschen entsorgen Dinge vermutlich eher nach Gefühl.
Wenn Sie jedoch minimalistischer leben möchten, empfiehlt es sich, feste Kriterien für das Aussortieren zu definieren.
Wichtig ist dabei zu prüfen, ob ein Gegenstand für Sie oder Ihre Familie aktuell wirklich notwendig ist, ob Sie ihn mögen und bewusst behalten möchten und ob er seine Funktion noch erfüllt.
Viele Menschen, die sich von Dingen nicht trennen können, lagern zahlreiche Gegenstände mit Begründungen wie „Das kann man noch benutzen“ oder „Vielleicht ziehe ich das noch einmal an“ im Stauraum.
Manche lassen Dinge auch einfach liegen, weil das Entsorgen lästig erscheint.
Wenn Sie eine sparsame Lebensweise wie ein Minimalist anstreben, sollten Sie sich konsequent von allem trennen, außer von Dingen, die Sie wirklich mögen, mit Erinnerungen verbinden oder die Ihnen innere Zufriedenheit geben.
Wichtig ist nicht nur das Wegwerfen selbst, sondern auch, die Menge dessen, was Sie behalten möchten, im Voraus festzulegen und darauf zu achten, sie nicht wieder zu stark zu erhöhen.

Fazit

Viele Minimalisten leben nur mit dem absolut notwendigen Minimum an Möbeln und Haushaltsgeräten.
Dadurch lassen sich Ausgaben wie Stromkosten senken, was einen erheblichen Vorteil bietet.
Wenn es für Sie schwierig ist, denselben Lebensstil vollständig zu übernehmen, können Sie zunächst auch nur einen einzelnen Ansatz aus dem Alltag von Minimalisten in Ihr Leben integrieren.
Es mag schwer sein, den Fernseher abzuschaffen oder Haushaltsgeräte stark zu reduzieren, doch der Wechsel zu einem günstigen SIM-Tarif oder die Nutzung von Tsumitate NISA und iDeCo lässt sich vergleichsweise leicht sofort beginnen.
Wenn Sie Ihren Alltag dann Schritt für Schritt anpassen, wird es leichter, viele der Spartipps umzusetzen, die Minimalisten bereits praktizieren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie groß ist der Spareffekt eines minimalistischen Lebensstils?

Durch den Verzicht auf den Fernseher, einen günstigen SIM-Tarif und die Kündigung unnötiger Abos lassen sich monatlich etwa 20.000 bis 30.000 Yen sparen.

Was ist der Unterschied zwischen Tsumitate NISA und iDeCo?

Tsumitate NISA ist eine Anlageform, aus der Geld flexibel entnommen werden kann, während iDeCo eine rentenorientierte Anlage ist, aus der bis zum 60. Lebensjahr nichts entnommen werden kann.

Womit sollte man im minimalistischen Leben zuerst anfangen?

Am wirkungsvollsten ist es, zunächst unnötige Abonnements und ungenutzte Haushaltsgeräte zu überprüfen.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte