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Abschreibung von Holzgebaeuden und Auswirkungen auf die Immobilieninvestitionsrendite

Wie beeinflusst die Abschreibung von Holzgebaeuden die Steuerbelastung und Rendite bei Immobilieninvestitionen? Erklaerung mit Berechnungsbeispielen.

Etwa 1 Min. Lesezeit

Bei Immobilieninvestitionen ist die gesetzliche Nutzungsdauer eines Gebäudes ein wichtiges Konzept, das direkt mit Abschreibungen, Finanzierung und Ausstiegsstrategie zusammenhängt. Insbesondere bei Holzbauten ist die Nutzungsdauer kurz, sodass eine sorgfältige Prüfung sowohl in Bezug auf Steuersparpotenzial als auch auf Finanzierungsrisiken erforderlich ist.

Was ist die Nutzungsdauer? Klärung der vier Bedeutungen

Art Definition
Gesetzliche Nutzungsdauer Im Steuerrecht festgelegter Abschreibungszeitraum für das Anlagevermögen (Holzbau 22 Jahre, Stahlbeton 47 Jahre)
Physische Nutzungsdauer Zeitraum, über den tatsächlich gewohnt werden kann. Mit angemessener Wartung kann sie das 2- bis 3-Fache der gesetzlichen Dauer erreichen
Wirtschaftliche Restnutzungsdauer Zeitraum bis zum Wertverlust als Immobilie (auch Reparaturkosten berücksichtigt)
Erwartete Nutzungsdauer Zeitraum, in dem bei üblicher Wartung weiterhin eine Nutzung erwartet werden kann

Auch nach Ablauf der gesetzlichen Nutzungsdauer wird das Wohnen nicht unmöglich. Allerdings endet die steuerliche Abschreibung.

Die gesetzliche Nutzungsdauer von Holzbauten und der Mechanismus der Abschreibung

Die gesetzliche Nutzungsdauer eines Holzbaus beträgt 22 Jahre, der Abschreibungssatz 0,046. Bei einer für 70 Mio. Yen errichteten Holzwohnanlage ergibt sich beispielsweise eine jährliche Abschreibung von „70 Mio. Yen × 0,046 = 3,22 Mio. Yen", die über 22 Jahre angesetzt werden kann. In dieser Zeit lässt sich das zu versteuernde Einkommen reduzieren, sodass der Steuerspareffekt zu einem Punkt wird, der die Rendite der Immobilieninvestition steigert.

Was sind die Risiken bei Objekten, die die Nutzungsdauer überschritten haben?

Die Abschreibung ist nicht mehr nutzbar

Nach Ende des Abschreibungszeitraums steigt die Steuerbelastung erheblich. Einer der Gründe, weshalb solche Objekte verkauft werden, liegt im Bestreben, einen Anstieg der Steuerlast zu vermeiden.

Die Finanzierung durch Banken wird schwierig

In der Regel können Apartmentkredite die Laufzeit nur innerhalb der gesetzlichen Nutzungsdauer ansetzen. Bei einer 10 Jahre alten Holzwohnanlage beträgt die Rückzahlungsfrist somit höchstens 12 Jahre. Bei Objekten, die die gesetzliche Nutzungsdauer überschritten haben, kommt es vor, dass die Finanzierung selbst abgelehnt wird.

Worauf bei der Auswahl von Holzbauten zu achten ist

Vergangene Sanierungsarbeiten prüfen

Objekte, an denen regelmäßig angemessene Wartung durchgeführt wurde, geben weniger Anlass zur Sorge um ihre Haltbarkeit. Allerdings können Objekte mit Sanierungshistorien aufgrund von Dach- oder Wasserlecks Hinweise auf strukturelle Verschlechterung sein, sodass eine genaue Prüfung der Sanierungsinhalte wichtig ist.

Erdbebenstandards prüfen

Bei vor 1981 errichteten Objekten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie nach den alten Erdbebenstandards gebaut sind, was die Nutzung von Wohnhypotheken oder die Anwendung des Wohnhypotheken-Steuerabzugs einschränkt. Die Wahl von Objekten, die den neuen Erdbebenstandards (ab Juni 1981) entsprechen, erhöht die Investitionssicherheit.

Übersicht der gesetzlichen Nutzungsdauer nach Baustruktur

Struktur Gesetzliche Nutzungsdauer
Holzbau / Kunststoffbau 22 Jahre
Holzgerüst-Mörtelbau 20 Jahre
Stahlbau (Dicke über 4 mm) 34 Jahre
Stahlbeton / SRC-Bau 47 Jahre

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Wie viele Jahre beträgt die gesetzliche Nutzungsdauer eines Holzbaus?

Holzbau und Kunststoffbau betragen 22 Jahre, Holzgerüst-Mörtelbau 20 Jahre. Es handelt sich dabei um den steuerlichen Abschreibungszeitraum, der sich von der physischen Lebensdauer unterscheidet.

F. Sind Holzbauten, die die Nutzungsdauer überschritten haben, als Investitionsobjekte sinnvoll?

Da die Abschreibung nicht mehr genutzt werden kann und die Finanzierung schwierig ist, steigt das Risiko. Bei einer Strategie, die mit Barzahlung hohe Renditen verfolgt, kann es funktionieren, aber die Ausstiegsstrategie muss sorgfältig konzipiert werden.

F. Wie lässt sich die Abschreibung zur Steuerersparnis nutzen?

Die Abschreibung ist eine Ausgabe, die vom Immobilieneinkommen abgezogen werden kann. Bei Beziehern von Lohneinkommen kann ein negatives Immobilieneinkommen mit dem Lohneinkommen verrechnet werden, was die Einkommensteuer senkt.

F. Können bei Objekten nach altem Erdbebenstandard ebenfalls Wohnhypotheken-Steuerabzüge genutzt werden?

Wenn Erdbebensanierungen durchgeführt werden und bestimmte Bedingungen erfüllt sind, ist die Nutzung möglich. Allerdings muss das Kosten-Nutzen-Verhältnis gegenüber den Sanierungskosten gründlich geprüft werden.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er verfügt über elf japanische Berufsqualifikationen: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte