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Was ist eine Debitkarte? Unterschiede zur Kreditkarte im Vergleich

Dieser Leitfaden erklärt Funktionsweise und Vorteile von Debitkarten. Durch den Vergleich mit Kreditkarten und empfohlene Kartenoptionen hilft er dabei, die passende Karte für den eigenen Bedarf zu finden.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 3 Min. Lesezeit

Viele Menschen möchten eine Debitkarte nutzen, sind aber von der großen Auswahl überfordert.
Manche fragen sich auch, worin genau der Unterschied zwischen Kreditkarte und Debitkarte besteht.
Da in den letzten Jahren bargeldlose Zahlungen zunehmend empfohlen werden, scheint auch die Zahl der Menschen zu steigen, die Debitkarten verwenden.
In diesem Artikelerläutern wir nicht nur empfohlene Debitkarten, sondern auch die Unterschiede zwischen Debit- und Kreditkarten.

Wie funktioniert eine Debitkarte?

Viele würden gern eine Debitkarte nutzen, wissen aber zunächst nicht genau, wie sie eigentlich funktioniert.
Zuerst erklären wir die Debitkarte im Detail.

Über Debitkarten

Eine Debitkarte ist eine Karte mit einem System, bei dem der Einkaufsbetrag beim Bezahlen sofort vom mit der Karte verknüpften Konto abgebucht wird.
Debitkarten werden von Banken ausgegeben; manche Typen sind zugleich mit einer Bankkarte kombiniert.
Wenn Sie eine Debitkarte beantragen und bereits ein Bankkonto besitzen, wird die Karte in der Regel von dieser Bank ausgestellt.
Sie kann auch bei der Eröffnung eines neuen Kontos ausgegeben werden.

Ist sie anders als eine Kreditkarte?

In der Nutzung unterscheidet sich eine Debitkarte praktisch nicht von einer Kreditkarte.
Der Unterschied zur Debitkarte besteht darin, dassbei einer Zahlung mit der Kreditkarte der Betrag erst am Zahlungstermin im Folgemonat oder später vom Konto abgebucht wird.
Bei der Debitkarte wird der Betrag dagegen gleichzeitig mit der Zahlung vom Konto abgebucht; ohne Guthaben ist daher keine Zahlung möglich.
Dass sie ohne Guthaben nicht nutzbar ist und weder Revolving- noch Ratenzahlungen möglich sind, kann ein Nachteil sein. Dass sie vor übermäßigem Ausgeben schützt, ist jedoch ein großer Vorteil.
Außerdem ist es ein großer Pluspunkt, dass die meisten Debitkarten keine Jahresgebühr haben.

Welche Debitkarten sind empfehlenswert?

Als Nächstes stellen wir empfohlene Debitkarten vor.
Jede Karte hat eigene Merkmale und Stärken. Wählen Sie daher die Debitkarte, die am besten zu Ihnen passt.

Sony Bank WALLET

Sony Bank WALLET ist eine von der Sony Bank ausgegebene Debitkarte und gehört zu den Karten mit besonders vielen Vorteilen.
Vor allem ist es attraktiv, dass die Punkte-Rückvergütung je nach Nutzungsbetrag auf bis zu 2 % steigen kann, während viele andere Karten bei 1 % liegen.
Die gutgeschriebenen Punkte werden automatisch auf das Konto eingezahlt, sodass Sie sich keine Gedanken über eine Ablaufzeit machen müssen.
Hinzu kommen Vorteile wie vergünstigte Einkäufe im von Sony betriebenen "Sony Store" oder bei PlayStation-Spielen, was die Karte zusätzlich attraktiv macht.
Ein weiteres Merkmal ist, dass 10 Währungen genutzt werden können: US-Dollar, Euro, Britisches Pfund, Australischer Dollar, NZ-Dollar, Kanadischer Dollar, Schweizer Franken, Hongkong-Dollar, Südafrikanischer Rand und Schwedische Krone.
Außerdem können Sie an Geldautomaten im Ausland direkt von Ihrem Konto die jeweilige Landeswährung abheben.
Da keine Wechselgebühren anfallen, trägt die Karte auch zum Sparen bei.
Zudem gibt es eine eigene App, mit der sich der Kontostand prüfen lässt,wodurch sich Sony Bank WALLET auch gut als Ersatz für ein Haushaltsbuch eignet.
Praktisch ist außerdem die Funktion, Sie zu benachrichtigen, wenn ein zuvor festgelegtes Ausgabenlimit überschritten wird.
Da zudem häufig Aufnahmeaktionen angeboten werden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie eine Debitkarte besonders günstig nutzen können.

Rakuten Bank Debit Card

Die Rakuten Bank Debit Card ist eine von der Rakuten Bank ausgegebene Debitkarte.
Sie bietet eine Punkte-Rückvergütung von 1 %, und die gesammelten Punkte können ab 50 Punkten eingelöst werden.
Da Sie zwischen VISA, MasterCard und JCB wählen können, ist sie auch praktisch, wenn Sie die Karte im Ausland einsetzen möchten.
Natürlich können Sie auch hier an Geldautomaten im Ausland direkt von Ihrem Konto die jeweilige Landeswährung abheben.
Über die spezielle App können Sie die Nutzung der Debitkarte prüfen oder Überweisungen auf andere Konten vormerken.
Da sie auch Vorteile für günstige Einkäufe auf Rakuten Ichiba bietet, ist die Rakuten Bank Debit Card besonders für Menschen empfehlenswert, die viele Dienste von Rakuten nutzen.

Wise Debit Card

Das größte Merkmal der Wise Debit Card ist, dass Sie Geld günstig in mehr als 50 Währungen umtauschen und damit vor Ort bezahlen können.
Natürlich lassen sich auch Zahlungen auf ausländischen Websites günstig abwickeln.
Diese Karte basiert auf einem System namens Wise, das ursprünglich im Ausland genutzt wurde, und ist daher auch eine internationale Marke.
Da sie weltweit von rund 10 Millionen Menschen genutzt wird, zeigt sich auch ihre sehr hohe Vertrauenswürdigkeit.
Beachten Sie jedoch, dass japanische Geldautomaten nicht genutzt werden können.
Anstelle von Vorteilen wie Punkte-Rückvergütung ist sie auf die Nutzung im Ausland spezialisiert. Deshalb ist sie nicht nur für Menschen mit langfristigen Auslandsaufenthalten oder Reiselust interessant, sondern auch für jene, die ein Reservekonto ausschließlich für Fremdwährungen einrichten möchten.

SMBC Debit

SMBC Debit ist eine von der Sumitomo Mitsui Banking Corporation ausgegebene Debitkarte.
Charakteristisch ist, dass sich der von NTT Docomo betriebene kontaktlose Zahlungsdienst "iD決済" hinzufügen lässt.
Die Punkte-Rückvergütung ist mit 0,25 % zwar eher niedrig, doch mit iD決済 lässt sich die Karte bequem mit verschiedenen Diensten verknüpfen.
Da bei iD決済 weder PIN noch Unterschrift erforderlich sind, sind auch schnelle Einkäufe möglich.
Außerdem kann bei SMBC Debit ein Nutzungslimit für Zahlungen als Debitkarte festgelegt werden, was ebenfalls hilft, zu hohe Ausgaben zu vermeiden.

JNB VISA Debit

JNB VISA Debit ist eine von der PayPay Bank ausgegebene Debitkarte.
Die große Stärke von JNB VISA Debit ist, dass die Karte in nur fünf Tagen ausgegeben werden kann.
Da die Kontoeröffnung ebenfalls online beantragt werden kann, ist sie für alle empfehlenswert, die möglichst schnell eine Debitkarte nutzen möchten.
In der speziellen App lassen sich unter anderem Kontostand und Zahlungshistorie einsehen.
Die Rückvergütung ist mit 1 Yen pro 500 Yen zwar eher niedrig, doch durch Kampagnen für Neukunden bei der Kontoeröffnung lässt sich die Debitkarte dennoch vorteilhaft erhalten.

Fazit

In diesem Artikel haben wir die Unterschiede zwischen Kreditkarte und Debitkarte sowie empfohlene Debitkarten vorgestellt.
Eine Debitkarte kann bereits ab 15 Jahren beantragt werden, was sie auch für Personen attraktiv macht, die noch nicht volljährig sind.
Wenn Sie sich Sorgen machen, zu viel auszugeben, sollten Sie eine Karte mit einstellbarem Ausgabenlimit wählen.
Wenn Sie häufig einkaufen, empfiehlt sich natürlich eine Karte mit hoher Punkte-Rückvergütung.
Nutzen Sie diesen Artikel als Orientierung, um die passende Debitkarte für sich zu wählen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worin besteht der Unterschied zwischen Debitkarte und Kreditkarte?

Bei der Debitkarte erfolgt die Abbuchung sofort vom Konto, bei der Kreditkarte erst nachträglich.

Welche Vorteile hat eine Debitkarte?

Zu den Vorteilen zählen die Begrenzung übermäßiger Ausgaben, vergleichsweise geringe Hürden bei der Prüfung und Punkte-Rückvergütung.

Welche Nachteile hat eine Debitkarte?

Nachteile sind, dass keine Ratenzahlung möglich ist und sie in manchen Geschäften nicht akzeptiert wird.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte